Persönliches Change-Management - die 5 Stufen der Veränderung

Unser Leben besteht aus einem steten Fluss aus Veränderung und Entwicklung. Im Fluss sein bedeutet genau das, in Bewegung zu sein. Ein Bach, ein Fluss ist immer in Bewegung – eben es fliesst. Sonst wäre es ein See oder das Meer. Hier zieht dann eher Sturm auf und dann gibt es mehr Bewegung als erwünscht und ist gefährlich.

 

Wann beginnt die Veränderung und wann findet Entwicklung statt? Oft sind das fliessende Übergänge die meistens überhaupt nicht auffallen. Wir verändern uns durch die Veränderungen in unserem Umfeld, im Job und der Welt. Damit wir uns verändern können, machen wir Entwicklungsschritte. Ohne diese Entwicklung wären wir zur Veränderung gar nicht fähig. Das Eine kann ohne das Andere nicht sein. Veränderung und Entwicklung gehören immer zusammen. Klar, dass am Ende eben vieles nicht mehr gleich ist wie zuvor.

 

Diese fünf Stufen der Veränderung sind immer vorhanden. Sie werden nur nicht bemerkt. Achte dich einfach einmal darauf und du wirst feststellen, dass es so ist. Bewusst wird uns das immer nur durch grosse Veränderungen und durch grosse Ereignisse. Doch was eine grosse Veränderung und ein grosses Ereignis ist, ist wiederum sehr persönlich. Was für einen Menschen ein Klacks ist, ist für einen anderen ein Weltuntergang.

1. Anbahnung

Ganz grob gesagt: Unser gesamtes Leben, ab dem Zeitpunkt Ei trifft Samenzelle, ist die Anbahnungsphase von unserem sterben. Ja, das hört sich krass an, ist aber ein ganz normaler Ablauf unseres Lebens. Das blenden wir meistens einfach aus.

 

In einer Anbahnungsphase geschehen ganz viele Ereignisse. Positive Ereignisse führen zu einer positiven Veränderung und negative Ereignisse führen zu einer anscheinend negativen Veränderung. Schlussendlich geschieht einfach Veränderung. Sei dies in einer Beziehung oder Freundschaft in der immer mehr Kränkungen und Verletzungen zum Ende führen. Sei dies eine Schwangerschaft die mit der Geburt des Kindes endet und alles verändert. Ob im Job durch Reorganisationen, neuen Chefs und vielem mehr. Die Entscheidung zur Selbständigkeit oder das Treffen eines Menschen der zur neuen Liebe wird.

 

In schwierigen Situationen können In dieser Anbahnungsphase noch die Weichen für eine positive Veränderung gestellt werden.

2. Entscheidungsphase

Hier wird durch viele Ereignisse und Erfahrungen der Anbahnungsphase eine Entscheidung fällig und ist unausweichlich. Diese Phase kann sich länger hinziehen. Je nachdem wie gross uns die Auswirkungen der Entscheidung erscheinen. Dies geschieht im privaten Leben wie im Business-Bereich. Je emotionaler eine Entscheidung empfunden wird und je mehr Ängste mitschwingen, desto länger und schwieriger wird diese Phase. Hier können viele Emotionen und Gefühle hochkommen die dich aus der Bahn werfen.

 

Es wird umso schwieriger, je mehr der Widerstand wächst, eine klare Entscheidung zu fällen. Wir sind nicht wirklich erfreut über Entscheidungen, die andere verletzen könnten oder die uns verletzen. Im Restaurant sich für ein Getränk zu entscheiden braucht definitiv eine viel kürzere Zeit als Entscheide, wie Personal zu entlassen, eine Trennung, ein Umzug, eine Kündigung. Je nach Thema kann diese Phase als sehr schmerzvoll erlebt werden.

3. Das Ereignis

Die Geburt eines Kindes, der Job wird dir gekündigt oder du kündigst, Unfall, Todesfall, Krankheit, Trennung, Umzug, Weiterbildung, Reorganisation Start und Ende und viele Ereignisse mehr gibt es nach einer Entscheidung. Je nachdem ob du die Entscheidung selbst getroffen hast oder dir wird ein Entscheid mitgeteilt, fühlt es sich ganz anders an.  

 

Hast du den bewussten Entscheid getroffen, ist es mehr eine Befreiung. Denn ein grosser Teil der Verarbeitungsphase hat schon in der Entscheidungsphase stattgefunden. Deshalb kann es so lange dauern bis eine schwierige Entscheidung getroffen wird. Manchmal wird eine Entscheidung aber auch so lange vor sich hergeschoben, bis jemand anderes die fällige Entscheidung trifft.

 

Wird dir eine Entscheidung mitgeteilt die du als sehr negativ und beängstigend empfindest, kannst du einen Schock erleiden. Denn du empfindest es als „aus heiterem Himmel“. Obwohl auch du die Anbahnung miterlebt hast. Auch Unfälle und Todesfälle „aus heiterem Himmel“ haben eine Anbahnungsphase. Wir können oder wollen sie nur nicht erkennen. Das ist das Problem daran.

4. Stillstand/ Verarbeitung/Entwicklung

Die Phase nach einem einschneidenden Ereignis wird oft als Stillstand erlebt. Nach einer Kündigung, Trennung, Start in die Selbständigkeit, Geburt eines Kindes, Unfall, Krankheit, Todesfall und mehr wird ganz viel getan und ist auch viel zu tun. Doch es läuft meistens mehr schleppend und die Leichtigkeit fehlt.

 

Es ist das Gefühl von Stillstand, dass nichts weiter geht, sich nichts so bewegt wie es sollte. Während diesem vermeintlichen Stillstand wird innerlich ganz viel an Verarbeitung geleistet. Es geschieht eine grosse Entwicklung, die noch nicht sichtbar ist. Es ist eine schwierige Phase. Du erlebst das auch so, wenn du die Entscheidung getroffen hast.

 

Hier kommt dann oft „wann kommt endlich das Licht am Ende des Tunnels“. Denn das Leben wird oft als in diesem unendlich langen, dunklen Tunnel wahrgenommen. In dieser Phase ist es sehr hilfreich ein gutes, soziales Umfeld zu haben, das dich unterstützt.

 

Erst die innere Entwicklung macht den nächsten, wichtigen Schritt möglich. Findet diese Entwicklung nicht statt, bleibst du im Stillstand stecken. Das ist schade, denn erst diese Entwicklung trägt zur wirklichen Veränderung bei. Diese wird dann als positiv erlebt. Bleibst du im Stillstand stecken, wirst du die kommenden Veränderungen eher als negativ erleben. Denn du bist noch nicht bereit dafür. Es können sich richtige Dramen daraus ergeben, die dich immer mehr im Stillstand halten.

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5. Neuausrichtung, positive Veränderung

Nach Abschluss der inneren Entwicklung kommt ein neuer Energieschub. Die Freude gewinnt die Oberhand und neue Möglichkeiten werden gesehen. Im Rückblick heisst es dann oft „zum Glück ist es so gekommen, es geht mir ja viel besser als zuvor“. Neue Türen gehen auf und das aktive Leben findet wieder statt. Die innere Entwicklung hat nicht nur die Anpassung an die veränderte Lebenssituation gebracht, sondern eine neue Sichtweise auf das Zurückliegende.

 

Es werden neue Ziele gesetzt und Pläne geschmiedet wie diese Ziele zu erreichen sind. Das Leben fühlt sich spannend und als wunderbares Abenteuer an. Die Welt ist wieder bunt und voller Möglichkeiten. Das Lachen ist zurück und es wird diese schwungvolle Leichtigkeit gespürt.

Wieder im Fluss

Nun ist das Leben wunderbar und spürbar im Fluss. Je mehr Veränderungen du am Ende als positiv erlebst, je einfacher erscheinen dir spätere Veränderungen. Die einzelnen Phasen verkürzen sich drastisch. Es ist nicht mehr ein solcher Leidensweg. Du kommst mit den Entscheidungen anderer immer besser klar und triffst deine Entscheidungen viel leichter.

 

Schau einmal 10 Jahre oder mehr zurück. Wie würdest du heute mit einer damals schwierigen Veränderung umgehen? Ich bin sicher, ganz anders. Du wächst innerlich immer mehr mit jedem Ereignis, mit jeder Veränderung die dir am Anfang den Atem raubt und du dennoch deinen Entwicklungsschritt gemacht hast. 

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