Was Mindset bedeutet und wie es dein Leben steuert

Es gibt Worte, über die stolpern wir tagtäglich. Mindset ist ein solches Wort. Vor allem Money-Mindset ist überall anzutreffen. Es bedeutet, löse die Geldblockaden damit das Geld zu dir fliessen kann. Klar, ist die Tür für Geld zu, kann das Geld nicht eintreten.

 

 

Geld steht für Energie. Wenn dem Geld-Energie-Fluss die Tür verschlossen ist, sollte weder Geld zu- noch abfliessen. Doch das ist nicht so. Geld geben wir immer aus. Es funktioniert wie eine Schleuse. Da wo es abfliesst ist das Tor offen und da wo es zufliessen sollte, ist die Schleuse manchmal fast zu. Da tröpfelt dann nur das rein, was so darüberschwappt. Das erzeugt einen permanenten Mangel!

 

Wer im Dauermangel lebt, lebt in der Dauerangst wie das Leben finanziert werden soll. Wer in dieser Dauerangst lebt, kommt nicht dazu sich wichtige Gedanken zu machen. Es ist weder Zeit noch Energie vorhanden einiges zu hinterfragen. Ausserdem sind Menschen im Dauermangel äusserst dankbar für alles, das sie erhalten. Egal wie wenig es ist. Ein fieses Spiel, gell. Darum wollen wir ja das Money-Mindset neu ausrichten um vom Mangel in die Fülle zu kommen.

 

Lifestyle ist ein weiteres Wort, dem wir täglich begegnen. Es scheint alles Lifestyle zu sein. Was wir anziehen, was wir tun, wo wir wohnen, unsere Vorlieben, Träume, Wünsche und mehr. Durch was wird denn nun unser Lifestyle kreiert? Ist es die permanente Werbung oder ist da mehr dahinter?

 

Komfortzone – ganz übel! Das können wir täglich lesen wie gefährlich das ist. Gefangen in der Komfortzone, haben wir keinen Erfolg. Nur wer die Komfortzone verlässt kommt weiter und kann sagen „her mit dem schönen Leben“. Was schönes Leben bedeutet wird auch gleich präsentiert.

Mindset und Lifestyle

Mindset in Deutsch übersetzt heisst Mentalität. Die Mentalität eines Menschen entsteht durch sein Umfeld, in dem er aufwächst. Du weisst ja, in Italien wird nach einem ganz anderen Rhythmus gelebt als bei uns nördlich der Alpen. Es geht in Italien in vielen Bereichen etwas lockerer zu und her. Lebensfreude durch Farben, laute Musik und geniessen des Lebens. Es ist alles lauter, emotionaler und mit Gestik unterstrichen. Drama und Lebensfreude – das pure, laute Lebenstheater. Auch die Arbeitswelt ist anders getaktet. Gegessen wird spät abends und meistens ausgiebig. Dafür fällt das Frühstück fast aus und auch das Mittagessen ist bescheiden. Die Siesta ist wichtig sowie der Zusammenhalt der Familie.

Erste Erfahrungen die unsere Mentalität prägen

Mentalität ist eine Mischung aus übernommenen Gewohnheiten und selbst gemachten Erfahrungen. Dies betrifft wie du denkst, fühlst, handelst, reagierst und wie du dich verhältst. Einfach tutti! Klar spielt es dabei eine überaus grosse Rolle was du von deiner Familie in allen Bereichen lernst. Was du übernimmst, dir abschaust und so ganz automatisch zur Familie gehörst. Auch wenn du später dagegen aufbegehrst und rebellierst. Die Programmierung ist in dir und lebt fröhlich und meist unbewusst in dir weiter.

Vererbung ist ein weiterer Bestandteil unserer Mentalität. Dazu komme ich später, denn das Thema ist verzwickter als gedacht.

 

«Die Kultur, in der wir aufwachsen, drückt uns ihren Stempel auf»

 

Die Kultur, in der wir aufwachsen ist ein weiterer, wichtiger Faktor. Das prägt uns durch und durch. Denn es ist klar, um zu überleben passen wir uns den Gegebenheiten an. Ich kann in der Schweiz nicht leben wie in Spanien, Italien oder Tunesien. Da würde ich ja voll aus der Reihe tanzen! Vor allem in einem Angestelltenverhältnis. Wir lernen von klein auf uns anzupassen. Das ist eine Überlebensstrategie. Wir lernen also ab unserer Geburt diese Gewohnheiten von Denken, Fühlen, Reaktionen, Verhalten und Handlungen. Sie alle unterliegen dem Muster, das wir gelernt haben. Das prägt unsere Sicht auf das Leben, die Sicht auf uns und unsere Mitmenschen. Religion gehört zur Kultur dazu. Denn sie prägt den Alltag mit. Wenn auch nicht mehr so stark wie früher. Klar, da werden Vorurteile mitgeliefert inklusive alter Feindbilder aber auch Ängste. Alles dies zusammen ergibt unser Mindset.

Unser Lifestyle wird davon massgeblich mitgeprägt. Lifestyle bedeutet ja die Art wie wir leben «savoir vivre». Näher damit habe ich mich in einem eigenen Blogartikel über Lifestyle befasst.

Money-Mindset

Die Einstellung zu Geld und die Bedeutung von Geld ist im Money-Mindset verankert. Gerade was Geld angeht, werden uns diese Muster von Familie und kulturellem, kollektivem Bewusstsein mitgeliefert. Es ist unglaublich, doch die Gewohnheit kein Geld zu haben oder es immer wieder zu verlieren, wird unterbewusst als völlig ok angesehen wenn es die «Familientradition» ist. „Das war schon immer so und das ist halt so“ ist die fatalistische Einstellung.

Da kannst du im Kopf noch so sehr wollen, die Programmierung verhindert den Geldsegen. Noch schlimmer, wenn Geld zu haben als echt gefährlich eingestuft wird! Du würdest dir ja auch keine tickende Zeitbombe unters Bett legen, nicht wahr? Die Einstellung, dass Geld Mangelware ist hat auch heftige Folgen. Wenn ich für mich mehr Geld beanspruche als mir zusteht, nehme ich es jemand anderem weg und das ist unfair! So empfinden es sehr viele Menschen.

 

«Was die Generationen vor dir hatten, steht auch dir zu.»

 

Was dir zusteht geht aus deiner Familiengeschichte hervor. Was hier an Geld da war zeigt dir an, was für dich als ok gilt. Autsch! Wie war das mit „Bescheidenheit ist eine Zier?“ Die Einstellung zu Geld «vererben» wir mit unserem Verhalten mit. Wer immer hört «wir haben kein Geld für…» wächst mit diesem Bewusstsein auf. Wer sich davon befreit, läutet eine neue Familiengeschichte ein.

 

«Kollektives Bewusstsein erschafft Mindset.»

 

Kollektives Bewusstsein bedeutet, etwas ist in der Gesellschaft anerkannt, akzeptiert und wird nur selten hinterfragt. Es ist wie ein «Gewohnheitsrecht» geworden. Durch die Generationen hat sich dieses kollektive Bewusstsein in uns fix verankert.

Durch das kollektive Bewusstsein, dass es ok ist, dass einige, wenige Menschen fast alles haben, gibt es auch keine Massenrevolte gegen die fragwürdige Verteilung von Geld und Besitz. Du weisst ja, Könige, Kaiser, Päpste, Barone und Grafen leben halt anders als Kaufleute, Bauern, Krämer, Taglöhner oder Bettler. IST HALT SO! Dieses Denken und die damit verbundenen Erfahrungen wurden über Generationen weitergegeben. So sind wir uns dieses Ungleichgewicht halt gewohnt. Sehr praktisch für alle, die davon profitieren.

Noch ein Punkt: Wer etwas erreichen will muss hart dafür arbeiten! Na jaaaa – an der Börse genügt ein Mausklick. Nicht wirklich anstrengend, oder? Du denkst die haben einfach ein riesiges Wissen? Nein, sie zocken mit dem Geld anderer. Entweder sie verdienen zusammen super oder der Kunde verliert. Sie wissen viel weniger als du denkst. Es ist oft mehr ein Glücksspiel. Sagen wir aber nicht weiter, gell. Warum ich das weiss? Ich habe auch in Banken gearbeitet.

 

«Angst ist nicht einfach da. Sie entsteht aus eigenen oder überlieferten Erfahrungen.»

 

Zwei Weltkriege haben dazu geführt, dass Menschen unglaublich Angst davor haben alles zu verlieren. Die Angst vor einem neuen Krieg ist einfach da. Sind wir ehrlich, diese Angst wird auch immer wieder angefeuert. Ein grosses Stück Vertrauen ist verloren gegangen. Das macht sich unbewusst und fast unbemerkt in sehr vielen Lebensbereichen bemerkbar.

Ich habe beruflich und privat sehr viele Leute mit sehr viel Geld kennen gelernt. Haben sie es genossen? Nein! Sie schoben die absolute Panik sie könnten es verlieren! Dieser Panik-Modus erzeugt Dauerstress. Im Dauerstress agieren wir nicht mehr vernünftig. Dies geschieht im neuesten Bereich des Hirns, unserem Frontallappen. Unter Dauerstress übernimmt der älteste Teil unseres Hirns, das limbische System, die Kontrolle. Kampf, Flucht oder tot stellen ist hier angesagt. Dadurch haben es einige dann wirklich geschafft, fast ihr ganzes Geld wieder zu verlieren oder vor lauter Stress frühzeitig ihr Geld zu verlassen. Tja, Angst ist eben wirkungsvoller als wir denken.

Überlege dir einmal, wie du dich verhältst wenn du Angst hast, oder dich eine Welle der Panik überflutet. Es schwächt Menschen und bringt sie in Sekundenbruchteilen komplett aus dem Gleichgewicht.

Die Komfortzone besteht aus bewussten und unbewussten Gewohnheiten

Die Komfortzone ist der gesamte Bereich unserer Gewohnheiten, sprich unserem Mindset und betrifft somit unser ganzes Leben. Je mehr Angst Menschen haben, je weniger getrauen sie sich aus diesen Gewohnheiten hinaus. Da muss es dann schon fast um Leben und Tod gehen! Es werden 1000 Ausredengefunden warum Veränderung oder etwas Neues gerade JETZT nicht möglich ist. Angst, Schuld und Scham halten uns in dieser Komfortzone gefangen.

Ja, die Komfortzone ist ein Gefängnis! In ihr ist es oft nicht komfortabel aber alles andere ist unglaublich gefährlich! So bleiben Frauen bei ihren schlagenden Männern oder Männer bei ihren emotional erpresserischen Frauen, Mitarbeitende lassen sich mobben, in Ehen herrscht Krieg und Frieden, Erfolg wird innerlich abgelehnt und das schöne Leben gleich dazu. «Viel zu schön, um wahr zu sein». Je nachdem wie das Mindset gepolt ist.

Das Spiel mit der Angst

Die Religionen machen es vor: Schuld, Angst, Sühne. Da du immer schuldig bist (so ein Blödsinn, glaube das nicht) musst du auch immer in Angst vor der Bestrafung leben. Schuld, Angst, Scham sind die besten Mittel, um Menschen zu manipulieren und gefangen zu halten.

Das funktioniert daheim, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Staat und überhaupt in jedem Lebensbereich wunderbar. Dieses Muster haben wir gleich über unzählige Generationen mitbekommen.

Einen Grund sich schuldig zu fühlen, sich dafür zu schämen und Angst zu haben und auf die gerechte Strafe zu warten gibt es immer. Du denkst ich übertreibe gewaltig? Nein, leider wirkt das heute noch nach.

Durch den Ablassbrief der Kirche konnte man sich im Mittelalter freikaufen und hing dann nur noch mit den Füssen im Fegefeuer.

Sehr praktisch! Das spülte der Kirche viel Geld in die Kasse und die Menschen lebten und starben beruhigter. Es ist mir nicht bekannt, dass einer von den Toten zurückgekehrt wäre, um die Wirkung der Ablassbriefe zu klären. Heute bezahlen wir für „unsere“ kollektive Schuld (wir leben im Staat und verursachen Aufwand, Müll und sind einfach schädlich für die Welt) in Form von Gebühren, Abgaben, Zusatzsteuern sowie der steten Angst vor dem existentiellen Ruin und einigem mehr.

Das Spiel mit der Verantwortung

Aktuell ist es der Klimawandel. Das ist richtig clever, denn das lenkt flockig von den Umweltproblemen ab. Die Verantwortung der Grosskonzerne wird auf die Konsumenten übertragen. Konsumenten müssen darauf achten welche Produkte sie kaufen, sowie wo und unter welchen Bedingungen sie produziert wurde.

Tja, das entlässt die Konzerne und viele andere Unternehmen aus der Verantwortung, die sie leben müssten. Auf dem politischen Parkett tut sich ja auch einiges, um die Angst weiter aufrecht zu halten. Seid ihr nicht mit mehr Steuern einverstanden, gibt es gekürzte oder gar keine Renten mehr (Bedrohung der Existenz). In der Wirtschaft läuft es auch so. Wollt ihr nicht auf Lohn verzichten, verliert ihr die Stelle (Bedrohung der Existenz). Dass Manager fröhlich weiter fette Boni und Löhne beziehen ist völlig ok, sie tragen die Verantwortung. Doch für Misswirtschaft werden sie dann noch belohnt. Komische Welt, nicht wahr?

Dass Mitarbeitende ab 50 Jahren entlassen werden fördert auch nicht gerade das Urvertrauen! Die Existenzangst schwingt mit und so wird von Mitarbeitenden viel mehr geduldet und ertragen als ohne diese Angst. Sehr praktisch! Blöd nur, dass sie auch nicht so gut arbeiten und oft krank sind. Egal, Hauptsache sie sind folgsam, willig und ruhig.

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