Vergiss die To-Do-Liste und erreiche was du wirklich erreichen willst!

Hand aufs Herz: Wie lang ist deine To-Do-Liste? Ich weiss ja nicht wie sie bei dir aussieht. Bei mir war sie laaaaang! Voll mit dringlichen Sachen (einkaufen, Karte schreiben, Blumen besorgen, Mails schreiben, Blogartikel verfassen, Social Media kümmern, Geburtstag von Freunden, Termine Kinder, Schuhmacher, Verwaltung anrufen, Abklärungen treffen, Versicherung nachhaken, Kaffeemaschine in die Reparatur, Entsorgung von… und vieles mehr). Stöhn!

Es hört nie auf!

Diese Liste machte mich ziemlich fertig! Kaum waren einige Posten weniger, waren gefühlt zehn neue Aufgaben nachgerückt. So wie mit den Fliegen: Schlägst du eine tot, kommen zehn andere um zu kondolieren. Da war kein Licht im Tunnel, dafür wurde dieser immer länger.

Achtung Verzettelung!

„Notiere dir alles, was du nicht vergessen willst!“ So in etwa die Erinnerung zur Erinnerung an die Erinnerung an was ich mich erinnern soll. Diese To-Do-Liste machte mich echt nervös. Sie wuchs fröhlich vor sich hin und egal wie sehr ich mich beeilte, machte und rannte – abends schien sie nicht kürzer zu sein. Im Gegenteil, ich begann etwas – dachte an etwas anderes – fing das andere an und kehrte dann wieder zur ursprünglichen Arbeit zurück. „Ach, nur noch schnell“ und zack kam etwas anderes an die Reihe. Die pure Verzettelung und der Fokus war irgendwo im nirgendwo verschwunden zwischen den Aufgaben der To-Do-Liste.

Nein, so konnte es echt nicht weitergehen! Denn das nagte stark an meinem Selbstvertrauen nicht alles zu schaffen und meine Ziele zu erreichen. Ziele? Ach ja, die winkten mir dann aus der Ferne zu. So in etwa wie die Fata Morgana einer Oase in der Wüste. Nur noch ein kurzes Stück und sie ist erreicht! Wir wissen, die Oase einer Fata Morgana erreichen wir nie! Im Gegenteil – wir finden uns am Ende unserer Kraft mitten in der Wüste, ohne die Oase erreicht zu haben. In diesem Falle waren es die Ziele, die mir wichtig waren. 

Nicht mein Zoo, nicht meine Affen: Die wunderbare Wende

„Mama, lerne mal los zu lassen.“ Die Antwort meiner Tochter auf meine Frage, wann sie denn nach Hause kommt. Sie wollte zur Übung mit mir Auto fahren um die Prüfung schnell zu bestehen. Ich war perplex und fragte nach, was sie damit genau sagen will. Sie meinte, „ich will mich zeitlich nicht festlegen und lasse mich als erwachsener Mensch nicht mehr von dir kontrollieren.“ Geht’s noch?! Am gleichen Tag der Spruch meines Sohnes: „Mama chill mal, slow down and take it easy“ auf meine Frage, ob er daran gedacht hat für die Wanderung am nächsten Tag was einzukaufen. Hatte er nicht und zog dann los mit dem Einwand: „Ich dachte du machst das“. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, nicht wahr? So teilte ich meinem Schatz abends fröhlich mit: „Ich habe die Geburtstagskarte für deine Mama gekauft. Du kannst sie schreiben.“ Die Antwort: „Och, du schreibst viel besser als ich, kannst nicht du sie schreiben und zur Post bringen?“ brachte das Fass zum Überlaufen!

Ich war richtig, richtig sauer! Schnell die wunderbare To-Do-Liste vorgeholt und alles angestrichen was da gar nicht für mich drauf war. Wow – MEINE To-Do-Liste war mehrheitlich angefüllt mit Dingen für andere! Was für ein Erwachen! Ja, es war so Gewohnheit alle „sollte man noch – ist noch – dringend nicht vergessen – denk daran – kannst du noch“ etc. zwischen Tür und Angel auf die Liste zu packen. Ende Gelände ihr alle! Mama kann loslassen, chillen, slow downen und take it easy leben!

Tagesziele setzen, erreichen und dich super fühlen!

Ich habe begonnen mir Tagesziele zu setzen! Was sind die Ziele dieses Tages um mein nächstes Etappenziel zum Endziel zu erreichen? Natürlich hast du mehrere Ziele, klar. Hier gilt es zu erkennen, wo die Prioritäten liegen. Welches Ziel hat erste, zweite oder dritte Priorität? Schlussendlich sind ja Etappenziele und Ziele wie Zahnräder miteinander verbunden. Es gilt eben zu sehen welche Rädchen am schnellsten das Gesamtwerk in Gang setzen.

Tagesziele machen nur dann Sinn, wenn du dir klar darüber bist, wieviel Zeit die Erreichung eines Zieles in etwa braucht. Berechne wirklich genug Zeit für jedes Tagesziel ein. Es macht keinen Sinn dir zehn Tagesziele zu setzen, wenn eines davon schon mindestens die Zeit eines halben Tages verbraucht. Also wird es Tage geben, an denen du eben nur ein Tagesziel hast. Total egal! Hauptsache, du lässt dich von diesem einen Tagesziel nicht abbringen.

Durch Tagesziele lernst du:

  • Die Zeit für die Arbeiten und Aufgaben realistisch einzuschätzen.
  • Im Vorfeld zu sehen, was du brauchst um dieses Ziel oder mehrere Ziele an diesem Tag zu erreichen.
  • Deinen Fokus auf die Tagesziele zu halten. Denn das ist eine überschaubare Grösse.
  • Durch deinen Fokus lernst du ganz automatisch NEIN zu sagen und dich abzugrenzen.
  • Aufgaben und Arbeiten zu delegieren und dich dadurch zu entlasten.
  • Klar zu entscheiden für wen du bereit bist etwas zu erledigen oder jemanden zu unterstützen und warum.

Der grösste Gewinn daraus ist das Wachstum deines Selbstvertrauens!

Du kannst auf einen erfolgreichen Tag zurückschauen! Du arbeitest ohne Druck, bist nicht gestresst, es läuft dir viel leichter und du bist effektiver und produktiver als zuvor. Du bist fröhlich und der Alltagsfrust ist weg.

Das nimmt dein Umfeld natürlich wahr und es läuft dir alles leichter. Deine Beziehungen werden entspannter und du weisst wieder was „Spass haben bedeutet. Du wirst feststellen, dass dir sogar Zeit übrig bleibt um noch entspannt einige Kleinigkeiten zu erledigen. Diese positiven Erfahrungen stärken dein Selbstvertrauen! Ausserdem ist nicht mehr alles was du tust selbstverständlich für alle um dich herum. Du erhältst Anerkennung und Wertschätzung für das, was du bereit bist zu tun. Das gibt dir wirklich ein gutes Gefühl und du wirst automatisch selbstbewusster.

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