Finde deine Berufung

Finde deine Berufung

Wie ich als Scanner-Frau meine Berufung fand

und wie auch du deine erfüllende Berufung findest

Wir alle haben einen ganz speziellen Traum der uns nicht mehr loslässt und immer wieder anklopft. Du kannst es auch deine Vision nennen. Wann ist der richtige Zeitpunkt diesen Traum zu verwirklichen? Jetzt! Einerseits weisst du nie wie lange du Zeit hast um deine Träume oder deinen grossen Traum zu verwirklichen. Andererseits liest du diesen Artikel und es scheint Zeit zu sein, dass du das in Angriff nimmst.

Ja, hättest du keinen unerfüllten Berufs-Traum, hätte dich der Titel nicht angesprochen. Dann hättest du dazu einfach keine Resonanz und gut ist.

Blind durch die Welt

Ich erzähle dir hier meine Geschichte, wie lange ich damit gewartet habe meinen Traum meiner beruflichen Erfüllung zu leben. Ja, ich habe viele Zeichen übersehen bis ich dann am Schluss vom Leben so richtig abgestraft wurde. Bei meinen Kundinnen erkenne ich, dass auch sie ihren roten Faden finden, wenn sie genau hinsehen um was es schon immer ging.

Die dezenten Hinweise habe ich nicht wahrgenommen. Die unkomfortable Komfortzone war sicherer und konformer. Es ging aber auch lange, bis ich im Dickicht meiner vielen Interessen und all der Möglichkeiten meinen roten Faden wirklich und ganz bewusst erkennen konnte. Denn Vorgaben, Zwänge, Erwartungen und mehr hielten mich in einem Schema gefangen. Heute weiss ich, dass dies ganz vielen Menschen genau gleich geht.

Love it, leave it, or change it

Es sind diese inneren Programmierungen, die unser Mindset und unseren Lebensstil bestimmen. Ungefähr 95% von allem wie du denkst und fühlst, wie du handelst, dich verhältst und reagierst hast du übernommen. Kein prickelnder Gedanke, ich weiss. Wir dürfen definitiv behaupten «ich bin fremdgesteuert». Bis zu dem Zeitpunkt, in dem dir das bewusst wird. Ab da kannst du alles unter die Lupe nehmen und wirklich entscheiden was passt, was unpassend ist. Du hast ab da die Möglichkeit dir die Frage zu stellen «wie will ich leben?» und dir dieses Leben zu gestalten.

Sackgasse

Mit vierzehn Jahren ging ich frohen Mutes zum Berufsberater. Ja, es war Zeit für mich zu wissen was ich beruflich machen will. Ich hatte keinen blassen Schimmer aber viele Interessen. Am liebsten wäre mir die Ausbildung als Physiotherapeutin gewesen. Mir war nur eines klar: Ich wollte nicht studieren! Nein, noch länger den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, ging nicht. Ich bin von Natur aus eine Macherin und ein Bewegungsmensch. Wenn ich Ideen brauche oder Klarheit wünsche, gehe ich umher. Ob ich in einem Raum hin und her wandere oder dann gleich mit meinem Hund eine Runde drehe spielt keine Rolle.

Der Test beim Berufsberater war schnell erledigt, was er gar nicht glauben wollte. Ich war gespannt auf das Ergebnis und dass mir gesagt wird «das genau ist dein Beruf, das ist dein Ding.» Ok, hoffen darf man doch, oder?

Was er mir sagte, wollte ich nicht hören, wirklich nicht! Ich könnte alles machen, viele Talente und Fähigkeiten und wahrscheinlich würde ich verschiedene Berufswege einschlagen. Ich sei schnell gelangweilt, weil ich schnell begreife. Es sei gleichgültig ob ich mit Zahlen arbeite oder mit Sprachen. Das analytische und vernetzte Denken würde ich überall anwenden können. Am besten, ich würde eine kaufmännische Ausbildung machen. Da stünden die meisten Tore offen. Tja, so war das und ich begann meine kaufmännische Ausbildung. Was ich damals nicht wusste, er beschrieb mich genau so wie ich bin – vieltalentiert. Heute setzt sich dafür immer mehr der Begriff Scanner-Persönlichkeit durch.

Hindernisse für vielbegabte Perfektionisten

Ich habe mit meiner Massagepraxis einen Anlauf in die richtige Richtung genommen aber nicht durchgezogen. Ich hatte immer das Gefühl „es reicht noch nicht, es fehlt noch was“. Ein weit verbreitetes Problem von hochsensiblen und vielbegabten Menschen.

Diese innere Stimme die sagt: „Es ist noch nicht das Richtige“. Blöderweise wird das „Richtige“ oft nicht gleich mitgeliefert oder ist noch gar nicht da. Diese innere Stimme hat oft auch Recht damit. Doch eines habe ich gelernt:  Das richtige Puzzleteil oder die richtigen Puzzleteile zeigen sich zum genau richtigen Zeitpunkt. Wichtig ist einfach zu starten. Das wusste ich damals noch nicht. Also begab ich mich auf die Suche.

Ein weiteres Hindernis ist die Vielbegabung. Scanner-Persönlichkeiten oder eben vielbegabte Menschen sind unglaublich neugierig, breit gefächert interessiert und haben viele Talente und Fähigkeiten. Dadurch ist es viel schwieriger zu erkennen: Was ist denn genau „mein Ding“. Sie haben ausserdem diesen Drang nach Perfektion und das erschwert das Leben zusätzlich.

Mein Wunschberuf entsprach nicht meiner Vision

Als Kind und Jugendliche war es mein Traum Kinderärztin zu werden. Ich wusste aus eigener Erfahrung, dass ein Arzt durch seine Empathie zur schnelleren Genesung beitragen kann. Ich empfand es wichtig, dass die Welt gesunde und glückliche Kinder hat, die später gesunde und glückliche Erwachsene sind.

Durch viele Erlebnisse erkannte ich, ok, als Ärztin sind die Möglichkeiten doch sehr beschränkt. Medikamente und Operationen machen keine glücklichen und gesunden Kinder und Erwachsene. Dass „Gesundheit“ ein weiter Begriff ist, wurde mir auch bewusst.

Ich erkannte schon früh, dass Emotionen, Gefühle, Erfahrungen und Erlebnisse weit mehr Einfluss auf uns und unsere Gesundheit haben als gedacht wurde. Damals ging es in Gesundheitsfragen um klare Fakten. Psyche und Emotionen spielten da noch keine grosse Rolle.

Auch die ganze Traumathematik war noch sehr bedeutungslos. Symptombekämpfung und alles ist gut oder auch nicht. Dann ist es halt blöd gelaufen. Das war mir einfach zu wenig Erfolg in Sachen gesund und glücklich.

Was war dein Berufswunsch als Kind? Was war deine Idee, deine Vision dahinter? Dem nachzugehen ist spannend! Auch wenn du dich fragst ob es sich heute für dich beruflich erfüllt hat.

Hilfe, ich kann mich nicht entscheiden

Mit 18 Jahren wurde mir eröffnet, dass ich das mit Familie und Kinder besser vergessen sollte, sähe bei mir nicht gut aus. Aha, ok dann eben nicht. Mit 18 Jahren war das kein Problem. Da hatte ich keine fixen Vorstellungen vom Leben.

So „tingelte“ ich, meinen Interessen und meiner Neugier folgend, durch verschiedene berufliche Stationen und absolvierte einiges an Weiterbildungen und Schulungen. Ein ganz normales Leben eines vielbegabten Menschen. Natürlich fand das keinen Anklang und ich war Zielscheibe von vielen Ratschlägen, Vorwürfen und Angstmacherei über die Zukunft.

Damals wusste ich nichts von Vielbegabung, noch von Hochsensibilität. Ich war eher sauer darüber, warum ich, bitteschön, nicht einfach mit einem Beruf zufrieden war! Warum ich einfach aus der Reihe tanzen musste, weil ich am anderen kaputt ging.

Was mich immer interessierte

Ich hatte viele, echt interessante Jobs und konnte aus ihnen lernen und profitieren. Doch egal ob ich als Treuhänderin und Revisorin arbeitete, im Personalwesen tätig war, als PR-Assistentin und später PR-Beraterin arbeitete oder als Fachredaktorin für Beauty und Haare, in Führungspositionen Abteilungen aufbaute und Teams führte oder als Angestellte verschiedenste Chefs erlebte: Mich interessierten die Menschen und ihre Geschichten, ihr Lebenslauf und was sie daran hinderte ihr Potenzial zu leben.

Ängste erzeugen Widerstand gegen Neues

Hochsensitive und hochsensible Menschen haben diese angeborene, grosse Empathie. Das macht das Leben manchmal ganz schön anstrengend, hat aber auch grosse Vorteile. Dank dieser Fähigkeit erkannte ich von Mitarbeitenden deren Angst-Blockaden.

Diese Blockaden geben natürlich massiven Widerstand und das kann in Kampf ausarten. Gemeinsam erfolgreich zu sein ist definitiv effektiver und produktiver als Dauerstress und Kampf. Durch Gespräche und Fragen erkannten meine Mitarbeitenden dann selbst was sie blockierte. Das war ein riesiger Vorteil. Sie konnten so ihre Ängste und Widerstände aufgeben und ihr Potenzial leben.

Um solche Gespräche zu führen braucht es Vertrauen, das ist klar. Kannst du als Führungsperson keine Vertrauensbasis aufbauen geht das nicht. Menschen gehen für dich durch das Feuer wenn du es für sie auch tust. Jedenfalls meistens, Ausnahmen gibt es immer. Voraussetzung für jede Führungsaufgabe ist es, dass du dich selbst führen kannst

Erfahrungen aus Massage und Kinesiologie

Ich wollte mehr über die Zusammenhänge von Körper, seelischem Befinden und Gesundheit lernen. Ich absolvierte die Ausbildung zur medizinischen Masseurin und baute in Teilzeit meine Praxis auf. Nebenher befasste ich mich schon lange mit den psychischen Aspekten im Zusammenhang mit der Gesundheit.

Als Therapeutin erkannte ich: Ich kann Menschen, die auf allen Vieren ankommen so hinbekommen, dass sie wieder aufrecht hinausgehen. Auch Klientinnen und Klienten, welche nach einer Operation immer noch viele Beschwerden und Einschränkungen hatten kamen zu mir. Sie galten als austherapiert und wollten nur, dass ihr Zustand stabil bleibt. Sie erlebten, dass es ihnen danach besser ging als jemals zuvor. Warum war das so? Das interessierte mich sehr. 

Innere Veränderung bringt Erfolg

Alle diejenigen, die eine innere Veränderung durchliefen hatten unglaubliche Erfolge. Die kamen dann nur noch, um mit mir zu reden. Es war mir absolut nicht klar, dass ich hier als Coach arbeitete. Ich erkannte, dass ohne innere Veränderung es auch keine gesundheitliche Verbesserung gibt. Dass Therapien nicht viel bringen, wenn sie nur Symptombekämpfung sind. Die Ursachen liegen woanders. Heute ist mir klar, dass ganz viele Blockaden und Stress durch traumatische Erlebnisse entstehen. Gerade das Entwicklungstrauma spielt hier eine grosse Rolle. 

Natürlich bringt es in diesem Sinne etwas, dass es Dauerkunden beschert. Doch das war es nicht was ich anstrebte. Denn ich stellte fest, diejenigen, die mit mir sprachen und dadurch etwas in ihrem Leben veränderten, hatten keine gesundheitlichen Probleme mehr.

Also hängte ich noch die Ausbildung in Richtung Psycho-Kinesiologie an. Ich verband die Kinesiologie mit der Massage und das bewirkte bei meinen Kundinnen und Kunden echte Wunder!

Flucht – die Aufgabe meiner Teilselbständigkeit

Es war die Zeit als meine Familie nach Kanada auswanderte. Dies traf mich sehr. Ich erhielt ein spannendes Job-Angebot in einer ganz anderen Stadt. Also gab ich meine Praxis und Teilzeitstelle auf und verlegte meinen Wohnsitz für meinen Neustart mit Lebenspartner und ohne Familie. Zu diesem Zeitpunkt war es mir egal wohin es ging. Einfach weg von allem, das mich immer an das erinnerte, was mich schmerzte. Es war der Traum meines Lebenspartners in die Innerschweiz zu ziehen um eine Galerie zu eröffnen.

Die neue Führungsposition bedeutete mehr als 100% Auslastung und ich konzentrierte mich voll darauf. Nebenher eröffneten mein Lebenspartner und ich eine Galerie. Ich war also ausgelastet und arbeite am Tag und die halbe Nacht. Die Angelegenheit mit der Gesundheit schob ich zur Seite. Dafür hatte ich nun wirklich keine Zeit mehr. Ausserdem betreute ich äusserst spannende Projekte.

Glücklich – gesund- erfolgreich

Mach mal! Ach, nö…

All die Jahre nach Aufgabe meiner Praxis und spannenden beruflichen Erfahrungen, wurde ich immer wieder sanft angestossen, mich endlich dem Thema „glücklich, gesund und erfolgreich“ hinzuwenden. Ja, unterdessen hatte ich erkannt, dass wer glücklich ist, auch gesund ist und erfolgreich. Es gehört zusammen.

Immer wieder wurde ich von Troubleshootern, Mentoren und Coaches darauf angesprochen, ob ich nicht als Coach arbeiten wollte. Nein, wollte ich nicht, kannte ich nicht, war mir zu suspekt. Echt jetzt, ich dachte nicht im Traum daran so etwas zu machen. Noch weniger stand mein Sinn danach eine Selbständigkeit anzustreben. NO WAY!

Meine blockierende Erfahrung

Meine Eltern hatten ein eigenes Geschäft. Ich wusste also, was das bedeutet. Viel, viel Arbeit, Krisen, Probleme, Höhenflüge, Erfolge und – habe ich es erwähnt? – viel Arbeit und Ärger! Nein, danach stand mir der Sinn nun gar nicht. Mein Bild wie es ist ein eigenes Geschäft zu führen war nicht vereinbar mit einem freien Leben. Mein Mindset war hier ganz klar anti-Selbständigkeit konditioniert. Eine Stelle die mir nicht mehr gefiel konnte ich aufgeben. Ein eigenes Geschäft aufzubauen und einfach mal so aufzugeben war dann schon eine ganz andere Nummer. Mit einer Teilselbständigkeit und einem sicheren Job nebenher war dies nicht so schwierig und furchteinfössend zu starten. So ein wenig selbständig sein ging für mich. Deshalb konnte ich meine Teilselbständigkeit dann aufgeben und mich meiner „Flucht“ widmen als meine Familie auswanderte.

Diese Erfahrungen hielten mich lange davon ab den Weg in die volle Selbständigkeit zu wählen. Ausserdem hätte ich gar nicht gewusst mit was. Mich festlegen auf etwas? Das erschien mir doch echt unattraktiv. Welche Erfahrungen halten dich davon ab das zu tun was passen würde?

Definiere was für dich Erfolg bedeutet

Erfolgreich zu sein bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Klar, Ferrari, Porsche, Luxusurlaub, Villa, Flüge erster Klasse, 5-Stern Hotels etc. sind gezeigte Zeichen von Erfolg. Sprich, es sind die Zeichen von finanziellem Erfolg. Doch all das kannst du dir mieten oder dich verschulden um zu zeigen wie super erfolgreich du bist. Du kannst ein Bild zeigen, das mit der Realität nichts zu tun hat.

Auch wenn das alles zu deinem Leben gehört und du Geld ohne Ende hast, das alleine gibt dir noch lange nicht das Gefühl erfolgreich zu sein. In unserem Leben geht es nicht alleine um finanziellen Erfolg. Reduzierst du dich und dein Leben darauf, wirst du es recht schnell als leeres und sinnloses Leben empfinden. Damit du dich reich fühlst, braucht es sehr viel mehr als Geld. Wenn du dich gerade gar nicht reich fühlst, solltest du hier weiterlesen

Also definiere konkret was für dich ein schönes, glückliches und erfülltes Leben bedeutet. Denn dann führst du dein erfolgreiches Leben. Hey, da darf Geld ohne Ende natürlich dabei sein! Was das genau bedeutet ist auch wieder sehr persönlich. Es geht da um die Frage, wie viel darfst du haben. Auch darüber erfährst du in meinem Blogartikel über Mindset mehr.

Polyarthritis – die schallende Ohrfeige des Lebens

„Ich muss Ihnen leider mitteilen, sie haben Polyarthritis“, teilte mir mein Arzt mit mitfühlender Stimme mit. „Vergessen Sie es, das will ich nicht!“ Meine Antwort war sehr bestimmt und mit meiner vollen Überzeugung. Ich wusste ganz genau was Polyarthritis bedeutete! Schliesslich hatte die Schwester meiner Oma das und ich versichere dir – es ist brutal. Kam gar nicht in die Tüte!

Zum Glück glaube ich nicht alles

Das ganze Gerede von genetischer Vererbung vieler Krankheiten habe ich nie geglaubt. Also war für mich die Diagnose Polyarthritis auch keine Sache der Vererbung. Gelernte Verhaltensmuster, Reaktionsmuster, Gedankenmuster, Handlungsmuster und vererbte Traumata, ja. Doch das hat nichts mit genetischer Vererbung zu tun, basta.

Wir können wirklich sehr viel weitergeben und ja, du hast es erraten, es macht dein Mindset aus. Ja, es gibt auch Gendefekte die in einer Familie weitervererbt werden, klar. Das sind aber die Ausnahmen von allem was anscheinend an Krankheiten vererbt wird.

Hätte ich daran geglaubt, dann hätte ich das einfach akzeptiert. Ich wäre heute vielleicht schon nicht mehr am Leben und wenn, vielleicht im Rollstuhl. Jedenfalls nicht so putzmunter und glücklich wie ich es bin. Glaubst du alles? Was wäre wenn du es nicht tust?

Fehlender Selbstwert macht krank

Dass glücklich sein und gesund sein zusammengehören wusste ich ja schon. Ich musste mir gegenüber zugeben, dass ich weit davon entfernt war „Lady happy“ zu sein. Sehr weit davon entfernt! Mein Leben war zu diesem Zeitpunkt ein Scherbenhaufen.

Hätte mich damals ein Coach gefragt: „Benennen Sie Ihren Selbstwert von -10 bis +10“ wäre meine Antwort -12 gewesen. Ich war zu dieser Zeit innerlich ein Wrack und das äusserte sich in meiner Gesundheit.

Mein super Erfolg: Gesund sein

Also las ich alles über Polyarthritis was ich finden konnte und krempelte mein Leben total um. Vor allem meine Verhaltensmuster. Nach sechs Monaten konnte nichts mehr festgestellt werden. Die Rheumatologin war echt erstaunt und ich super glücklich! Yeahh!

Informierst du dich auch wirklich intensiv um neue Wege zu erkennen? Bist du bereit auch da zu suchen wo es unbequem wird? Übrigens habe ich bemerkt, dass bei vielen Frauen 39+ die Wechseljahrbeschwerden Anzeichen von einem Burnout sind. Nach dem Coaching waren die Symptome weg. 

Welche Katastrophe brauchst du um endlich deinen Weg zu gehen?

Manchmal braucht es wirklich eine Ohrfeige um endlich in Bewegung zu kommen. Kann auch sein, dass es mehrere Knaller braucht. Doch warte nicht bis zum absoluten „big Bang“ der dich dann total aus der Bahn werfen kann.

Warum dauert es manchmal so lange? Ganz einfach, während du immer im Tun bist, dir Sorgen machst und angespannt bist, erkennst du gar nicht wie du dich immer weiter Richtung Abgrund zubewegst. Klingt dramatisch und das ist es eben auch. Wir sind uns dessen einfach nicht bewusst. Doch Katastrophen und Schicksalsschläge bahnen sich an. Sie kommen nicht aus heiterem Himmel, dies erscheint uns nur so.

Du erkennst zwar die roten Lämpchen, die aufleuchten, doch du hast keine Zeit für sie. „Nicht schlimm, kümmere ich mich gleich, gerade keine Zeit.“

Es geht dir einfach so wie dem Frosch der gekocht wird, ohne dass er es merkt. Setze den Frosch in kaltes Wasser und erhitze es langsam. Er fühlt sich wohl und denkt das ist ganz normal, bis er totgekocht ist.

 

„Du gewöhnst dich an das was nicht normal und gut ist.

Darum wirkt es einfach total normal auf dich.“

Mein gelebter Traum

Nach langem Suchen fand ich mit dem wissenschaftlich validierten 5-Dimensionalen St. Galler-Modell der Coachakademie St. Gallen meinen Weg.

Als Business- & Life-Coach kann ich seit zehn Jahren all meine Vielfalt bündeln. Ich begleite und unterstütze Menschen ihr wunderbares und erfolgreiches Leben zu führen.

Sie finden aus ihren Dramen und Blockaden hinaus, welche sie krank machen, ihren Erfolg verhindern und immer wieder ins Chaos stürzen. Es betrifft nicht nur den einzelnen Menschen, es betrifft oft die Familie, das Team, das Unternehmen – es überträgt sich auf alles.

Egal ob es darum geht die eigene Führungskompetenz zu verbessern, ein bestehendes Business wieder auf Erfolgskurs zu bringen oder in die erfolgreiche Selbständigkeit zu starten, ohne deinen Willen zur Veränderung läuft es nicht.

Das Leben ist ein Ganzes

Das Leben ist ein Ganzes. Alles was dich blockiert oder sogar krank macht, betrifft alle Lebensbereiche. In einigen Lebensbereichen ist das richtig übel spürbar, in anderen Bereichen kaum wahrnehmbar. Gerade bei den Themen Liebe, Familie, Erfolg, Macht und Geld sind diese Blockaden sehr stark und krallen sich fest.

Unbewusste Programme, die dein Verhalten, deine Reaktionen, Gedanken und Handlungen steuern, können sich positiv aber auch negativ auswirken. Ja, es kann verhindern, dass du dich um dich selbst kümmerst, bis hin zur Selbstaufgabe.

Was hat das nun mit deiner beruflichen Erfüllung zu tun? Eine ganze Menge!

Was zieht sich in deinen Interessen wie ein roter Faden durch dein Leben?

Wo fragen dich Menschen immer wieder nach Tipps oder sagen dir, dass du ihnen weiter geholfen hast?

All das sind Punkte, die dir zeigen können worin deine berufliche Erfüllung liegt.

Deine inneren Muster wiederum machen die Schotten bei dir dicht, deine Erfüllung zu leben. Ja, es hat lange gedauert bis ich meinen roten Faden erkennen konnte. Warum? Oh, das hat an sehr vielen Mustern, Bildern und Vorstellungen gelegen, die ich verinnerlicht hatte.

7 Gründe für deine Selbständigkeit

7 Gründe für deine Selbständigkeit

Hast du dir schon öfters die Frage gestellt, ob du es wagen sollst dich selbständig zu machen? Dann bist du in guter Gesellschaft. Immer mehr Frauen wagen den Schritt in eine teilweise oder die volle Selbständigkeit. Sie haben einfach keine Lust mehr sich zwischen Familie, Partnerschaft, eigenen Bedürfnissen und Job aufzureiben. Manchmal ist es aber auch der einfache Grund, dass sie nach getaner Familienarbeit nicht mehr gefragt sind.

Ich weiss ja nicht wie es bei dir ist, doch sehr oft müssen sich Frauen entscheiden: Familie oder Karriere. Obwohl es heute so viele Möglichkeiten gibt, dass diese Frage überflüssig ist, sind es noch immer die Frauen, die sich genau diese Frage stellen müssen.

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Jacqueline Bürker Happy Letter


1. Dein Business deinem Leben anpassen

Willst du als Frau Familie und Partnerschaft, eigene Bedürfnisse und Beruf unter einen Hut bringen, springst du dauernd im Vieleck. Unternehmen hätten es am liebsten, dass Frauen keine Kinder mehr wollen und wie Männer 24/7 dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Wenn Eltern oder Schwiegereltern im Alter Unterstützung brauchen ist dies automatisch auch Frauensache.

Bereitest du deine Selbständigkeit rechtzeitig gut vor, kann sich dein erfolgreiches Business ständig deiner Lebenssituation anpassen. Du darfst Mama sein, deine Kinder geniessen und gleichzeitig mehr Geld verdienen als in einem Angestelltenverhältnis.

2. Unabhängig auch als Alleinerziehende (mit Mann)

Diese veraltete Vorstellung, dass Frauen daheim sind und die Männer voll und ganz dem Unternehmen zur Verfügung stehen, ergibt viele alleinerziehende Frauen auch mit Mann. Die gesamte Last vom Familienmanagement leisten die Mütter dann meistens alleine.

Da noch heute das Modell «Alleinernährer» in den Unternehmen verankert ist, haben auch Männer wenige Chancen dem zu entrinnen. Die Sache mit dem «Alleinernährer» hat natürlich unglaubliche Vorteile. Denn es bringt Männer in eine Zwickmühle. Sie wissen, dass sie den Hauptteil des Einkommens liefern müssen. Daneben wären sie aber gerne gute Väter und tolle Partner. Doch auch für sie bedeutet Teilzeitarbeit ein Karrierekiller.

Die Abhängigkeit vom Arbeitgeber ist sehr viel grösser, als wenn Ehepaare gemeinsam verdienen, sowie die Familienarbeit zusammen meistern. Abhängige Mitarbeitende sind viel besser, durch Angst vom Jobverlust, klein zu halten. Wie erlebst du das?

Bist du alleinerziehend, sehen dich Arbeitgeber als Spielball an. Denn du bist auf das Einkommen angewiesen und musst nach deren Pfeiffe tanzen. Nein, als Alleinerziehende ist es auch in der Selbständigkeit keine leichte Sache. Doch du musst dich für einen unterbezahlten Job nicht schlecht behandeln lassen. Du hast die Chance richtig gut zu verdienen und selbst zu entscheiden was, wann und mit wem du arbeitest.

Wenn du diese Situation hast, dass dein Mann unglaublich unter Druck steht oder du alleinerziehend bist, kannst du nur mit viel Aufwand einer Arbeit als Angestellte nachgehen. In der Selbständigkeit bestimmst du deine Arbeitszeiten. Es ist dir einfach besser möglich dich zu organisieren. Denn es gibt keine Meetings zu Unzeiten die deinen gesamten Zeitplan durcheinanderbringen. Mit Kindern werden Pläne sowieso mehr als genug durcheinandergewirbelt. In einem Anstellungsverhältnis macht dich das fast kaputt. Denn das Verständnis dafür ist sehr klein.

3. Umgehe die Falle Familie als Karrierekiller

Arbeitest du Teilzeit ist das auch noch heute ein Karrierekiller. Du musst dich mit weniger anspruchsvollen Jobs, die schlechter bezahlt sind zufriedengeben. Obwohl du weit mehr kannst und dich vom Arbeitsinhalt oft unterfordert fühlst. Wer Teilzeit arbeitet leistet in der eigentlichen Arbeitszeit mehr als diejenigen in einer Vollzeitstelle. Das belegen zahlreiche Studien.

In einer Selbständigkeit kannst du mehr verdienen, in der gleichen Zeit, wie als Angestellte. Es geht nicht darum, dass du arbeitest wie in einem 100% Job. Es geht darum, dass du dir die Möglichkeit schaffst, in weniger Zeit so viel oder mehr zu verdienen als in einem Angestelltenverhältnis. Voraussetzung ist die gute Vorarbeit. Die ist für jede Selbständigkeit die Basis für deinen Erfolg.

4. Vergiss Lohnungleichheit und Mobbing

Noch immer verdienen Frauen für die gleiche Arbeit weniger als Männer. Obwohl Frauen immer mehr eine bessere Ausbildung vorweisen können als die Männer im gleichen Job. Oft sind Frauen ihren männlichen Vorgesetzten menschlich und fachlich überlegen. Welcher Mann will das schon? Selten einer, leider. Das endet dann oft in Mobbing. Denn Männer wollen gerne der Platzhirsch sein und dulden niemanden der ihnen am Stuhl sägen könnte. Ob dies nun ein Mann oder eine Frau ist spielt dabei keine Rolle. Auch Männer leiden unter solchen Vorgesetzen. Auch sie werden sehr oft krank dabei.

Mehrbelastung durch Arbeit und Familie, weniger Verdienst und zusätzlich Mobbing am Arbeitsplatz rauben Frauen die Energie. Bist du Unternehmerin, bist du dem nicht mehr ausgesetzt. Du bestimmst wie viel du arbeiten kannst. Du bestimmst durch deine klare Ausrichtung und dem Wissen um deinen Wert dein Einkommen. Da gibt es niemanden der dich mobbt. Du kannst dir die Menschen auswählen mit denen du zusammen arbeitest.

Voraussetzung dafür ist dein Selbst-bewusst-sein, welches dir die Möglichkeit gibt deinen Wert zu erkennen, zu vertreten und danach zu verdienen.

5. Keine Angst vor Arbeitsplatzverlust

Immer mehr Unternehmen haben die unsichtbare Devise: Ab vierzig oder fünfzig Jahren sind Mitarbeitende bei uns nicht mehr erwünscht. Dies betrifft Männer und Frauen gleichermassen.

In meine Coachings kommen sehr viele Frauen, die älter als 50 Jahre sind und plötzlich ohne Job dastehen. Gekündigt, obwohl mehr als genug Arbeit da wäre und sie sehr gute Arbeit leisten. Das Alter passt halt nicht mehr. Zuvor wurden sie oft schlecht behandelt. Aus Angst den Job zu verlieren machen Menschen sehr viel, was ihnen nicht guttut.

Bist du selbständig spielt dein Alter keine Rolle. Denn es zählen die Ergebnisse die man mit dir erreicht, nicht dein Alter. Im Gegenteil, wenn du selbständig arbeitest ist dein Alter inklusive Lebenserfahrung sogar ein grosser Pluspunkt.

6. Tschüss ungenügende Altersvorsorge

Da sich auch heute noch vorwiegend die Frauen um die Familie kümmern und weniger verdienen, ist auch ihre Altersvorsorge schlechter. Kommt es zu einer Scheidung, sind Frauen noch mieser dran. Sie kümmern sich weiter um die Kinder, gehen arbeiten, verdienen weniger, haben dadurch eine schlechtere Altersvorsorge und können weniger sparen. Obwohl sie sehr viel leisten, kommen sie in den meisten Fällen auf keinen grünen Zweig. Doch auch als Ehepaar zeigt der Blick auf die Rentenbezüge ein düsteres Bild.

Weisst du wieviel oder besser gesagt, wie wenig Geld bei der Pensionierung monatlich reinkommt? Gut, wenn du einmal nachschaust. Vielleicht geht es dir wie vielen anderen und du bekommst einen Schreck wie wenig das ist. Wie willst du nach deiner Pensionierung leben? Wie viel Geld braucht dein Lifestyle? Das sind Fragen die du dir frühzeitig stellen solltest.

Übrigens sind viele Ehepaare im Alter auch am oder unter dem Existenzminimum. Egal wieviel sie gearbeitet haben. Es reicht nicht um den gewohnten Lebensstandard weiter zu haben. Willst du das?

Baust du dir deine Selbständigkeit frühzeitig auf, hast du genug Zeit dir die besten Voraussetzungen für deine finanzielle Freiheit im Alter zu schaffen.

7. Deine Selbständigkeit macht dich unabhängig

Baust du dir deine erfolgreiche Selbständigkeit auf, bist du unabhängig von Arbeitgebern und ihren Vorstellungen. Du bist auch unabhängig vom Einkommen deines Mannes. Du kannst dir ein Leben aufbauen, das zu dir passt. Viele haben Angst vor diesem Schritt. Sie denken das Leben als Angestellte bietet mehr Sicherheit. Das ist eine Illusion bis zu dem Zeitpunkt in welchem diese vermeintliche Sicherheit wegbricht.

Natürlich wendest du für deine Selbständigkeit Zeit, Geld und Energie auf. Doch das ist auch der Fall, wenn du angestellt bist. Als ich den Schritt in die Selbständigkeit wagte war vieles noch gar nicht möglich, was heute selbstverständlich ist. Eine Website musste ich noch von einem Webdesigner für viel Geld erstellen und pflegen lassen. Nur ein kleiner Unterschied zu heute, der damals aber ein grosser, zusätzlicher Kostenfaktor war.

Hochsensibel sein – was ist wichtig?

Hochsensibel sein – was ist wichtig?

Tja, das Thema Hochsensibilität nimmt immer mehr Fahrt auf. Was mich lange verwirrte, war die Vermischung von Hochsensibilität und Hochsensitivität. Es kann vorkommen, dass du als hochsensibler Mensch auch hochsensitiv bist, ist aber nicht zwingend so. Gilt umgekehrt natürlich genau so.

Hochsensibel wird heute gleichgesetzt mit hochsensitiv. Doch es ist nicht identisch. Hochsensitiv sind Menschen, die über den 6. und 7. Sinn verfügen bis hin zu medialen Fähigkeiten in verschiedenen Ausprägungen. Ausserdem beinhaltet es ein überaus hohes Mass an Empathie. Hochsensibilität bezieht sich auf die Hochbegabung unserer 5 Sinne. Das bedeutet noch lange nicht, dass ein hochsensibler Mensch auch überaus empathisch ist. Hingegen sind sie oft auch vielbegabt wie hochsensitive Menschen.

Bei mir selbst treffen hochsensibel, hochsensitiv und vielbegabt zu. Für mich was das lange Zeit eine Mischung, durch die ich mich sehr fremd fühlte. Als Kind denkt man, dass einfach alle Menschen etwa gleich sind. Also erzählen Kinder fröhlich einfach alles. Mein Umfeld hat mich nicht verstanden und war recht überordert mit mir. Das hat mich ruhig werden lassen. Ich hatte das Gefühl „mit mir stimmt etwas nicht“.

Erinnerungen und bildhafte Vorstellung

Hochsensible Menschen haben ein sehr gutes, oft bildhaftes Erinnerungsvermögen auf allen Sinnesebenen. Ich weiss noch genau wie es war als ich in meinem Gitterbett geübt habe aufzustehen oder wie es sich anfühlt Zähne zu bekommen. Mein Lieblingsbeissring war ein leicht gelber Gummihase mit einem weissen, gerillten Ring. Ich erinnere mich daran wie er sich anfühlte und an seinen Geruch. Wenn ich das jemand anderem erzählte, dachten sie ich erfinde Märchen. Erst viel später wurde mir klar, dass sich viele Menschen nur an Ereignisse ab dem 5. Oder 6. Lebensjahr bewusst erinnern können. Hochsensible Menschen sind feinfühliger und nehmen einfach mehr wahr.

Die überaus geschärften 5 Sinne

Unsere fünf Sinne sehen (Auge), hören (Ohr), riechen (Nase), schmecken (Zunge) und fühlen (Haut/Körper) helfen uns dabei ein gutes und sicheres Leben zu führen. Fällt etwas davon aus, oder ist viel schwächer, prägen sich unsere anderen Sinne aus.

Bei hochsensiblen Menschen sind diese Fähigkeiten sehr stark ausgeprägt und lassen dadurch intensivere Sinnesreize durch. Der Filter ist je nach Grad der Hochsensibilität unterschiedlich niedrig eingestellt.

Nicht jeder hochsensible Mensch hat seine fünf Sinne gleich stark ausgeprägt. Eines ist aber klar: Die stärkere Ausprägung lässt dir alles intensiver erscheinen!

Reizüberflutung

Da deine Sinne stärker reagieren, kann dir die Welt sehr schnell zu laut, zu grell, zu kratzig und zu stinkig erscheinen und Essen als zu salzig, zu süss, zu sauer, einfach eklig.

Deine Augen – ich sehe mehr wie alle anderen

Hast du ein ausgeprägtes Sehen, kann es sein, dass du mühelos und ohne Hilfsmittel perspektivisch zeichnen kannst. Es kann auch sein, dass dir viele Farben einfach zu grell sind und sogar Schmerzen in deinen Augen verursachen können. Genau gleich empfindest du das Sonnenlicht als intensiver und brauchst viel eher eine Sonnenbrille als andere Menschen. Du hast ein gutes Auge für Details, die anderen nicht auffallen. Du nimmst Farben und ihre Variationen ganz anders wahr. So kann für dich einiges disharmonisch wirken, das andere nicht einmal bemerken.

Gefahr:

Siehst du zu viel das dir nicht gefällt, zu bunt, zu grell ist oder dich sonst irgendwie überfordert, wirst du es schaffen, dein Sehvermögen zu reduzieren. Zum Beispiel siehst du Probleme die andere nicht wahrnehmen und hast das Gefühl du kannst sie nicht ändern. Auch das gehört zu, zu viel sehen.

Dein Gehör – ich höre was, das du nicht hörst

Bei einem hochsensiblen Gehör empfindest du alles als viel lauter. Kampfjets können dir regelrecht Ohrenschmerzen verursachen. Zu laute Musik macht dich fertig und die lauten Gespräche und das Lachen in öffentlichen Räumen nerven dich. Du hörst mehr Frequenzen als andere Menschen. Das bedeutet, dass du auch Geräusche hören kannst, die andere gar nicht wahrnehmen.

Gefahr:

Du musst viel mehr aufpassen keinen Gehörsturz zu erleiden. Wenn du lange in einer Umgebung von nörgelnden Menschen sein musst, solltest du dich aus dem Staub machen. Es kann sein, dass du dir sonst etwas einfallen lässt um nicht mehr so gut zu hören. Denn dein Gehör ist überaus geschärft und du nimmst die „Unter- und Zwischentöne“ viel mehr wahr. Auch Baulärm kann dir den letzten Nerv rauben, wenn du ihm nicht entfliehen kannst. Um mich bei der Arbeit besser konzentrieren zu können, kann ich Geräusche um mich herum ausblenden. Keine Ahnung wie ich das mache, es funktioniert einfach.

Riechen – Geruchsinspiration pur

Ausgeprägtes Riechen bedeutet, Düfte und Gerüche die „normale“ Menschen als völlig normal empfinden, können bei dir Brechreiz auslösen. Du empfindest den Körpergeruch von anderen Menschen viel eher als störend oder lästig. Parfüm kann dir sehr schnell als völlig übertrieben aufgetragen vorkommen und sogar einen Hustenreiz auslösen.

Du wählst dir Restaurants sehr sorgfältig aus, um nicht einer unangenehmen Geruchsexplosion ausgesetzt zu sein. Daneben nimmst du auch Düfte wahr, die dich inspirieren, Erinnerungen wachrufen und dir den Alltag verschönern. Durch deinen feinen Geruchssinn hast du auch einen verstärkten Geschmackssinn. Nase und Mund sind miteinander verbunden. Üble Gerüche hast du also auch im Mund und kannst dem nicht entfliehen. Das kann für dich als unglaublich störend empfunden werden.

Gefahr:

Bist du mit Menschen zusammen, die dich nerven so kannst du sie wirklich nicht mehr riechen. Je mehr sie dich nerven, je mehr stört dich ihr Geruch. In einer Umgebung in der du nicht mehr gerne bist, beginnt dir alles zu stinken. Willst du diese unangenehme Umgebung oder den Menschen nicht verlassen oder etwas verändern, wirst du deinen Geruchssinn dezimieren. Das gibt wunderbare Möglichkeiten dafür wie dies dein Körper für dich umsetzt. Ich habe mir dafür eine chronische Nasendach-Entzündung gewählt. Es dauerte recht lange, bis ich erkannte warum ich diese sozusagen „über Nacht“ hatte.

Guter Geschmack oder warum Liebe durch den Gaumen gehen kann

Sind deine Geschmacksnerven überaus ausgeprägt wirst du viel eher einzelne Gewürze in einem Essen benennen können. Du reagierst eher empfindlich auf sauer, süss und bitter. Was andere Menschen als völlig ok einstufen ist für dich sehr viel schneller fast schon eine Zumutung. Als Koch oder Sommelier bist du extrem fähig zu erkennen was gut ist, was zusammenpasst und was einfach nicht geht. Neue Geschmackskompositionen zu ertüfteln ist für dich kein Problem.

Du kannst einem Geschmack auf deiner Zunge regelrecht verfallen und danach süchtig werden. Liebe geht also mehr durch Nase und Gaumen als durch den Magen.

Gefahr:

Du wirst oft nicht verstanden, wenn dir ein Essen oder ein Getränk nicht schmecken. Du weisst schon von weitem ob ein Wein gut ist oder eben nicht. Du wirst oft belächelt und dir wird nicht geglaubt, weil andere es einfach nicht schmecken können. Bist du dir dessen nicht bewusst, wirst du mit der Zeit einfach nichts mehr sagen. Es kann sein, dass du das Gefühl hast, dass du ständig angegriffen wirst und als Nörgler oder Nörglerin abgestempelt wirst.

Fühlen – das geht mir unter die Haut

Ein überaus sensibles Fühlen bedeutet, dass du Stoffe und Wollprodukte sehr sorgfältig auswählst. Denn dich kratzen, jucken und beissen Stoffe, Wolle aber auch Cremes, Lotions, Waschmittel und Weichspüler sehr viel schneller. Du leidest eher an trockener und geröteter Haut wie andere.

Vielleicht merkst du bei Stress und Nervosität, dass sogar Wasser alleine auf deiner Haut juckende Rötungen verursachen kann. Es kann gut sein, dass du Berührungen oft als unangenehm empfindest. Umarmungen können dir vorkommen wie in einer Zwangsjacke zu sein. Ganz allgemein können dir Berührungen von Menschen einfach unangenehm sein. Du brauchst erst einmal Vertrauen bis du jemanden näher an dich heranlässt. Gerade in unserer Bussi-Bussi-Gesellschaft wird das oft nicht verstanden. Du bist empfindlicher auf Schmerz und Druck auf der Haut. Unangenehme Gerüche und Geräusche können dir Schmerzen, Jucken und Kribbeln auf und unter der Haut auslösen.

Gefahr:

Du wirst oft als zickig oder mimosig eingestuft. Du wirst nicht verstanden, dass du es nicht toll findest einfach mal berührt oder umarmt zu werden. Es kann sein, dass du dich schützt indem du schroff und kratzbürstig wirst. Dir die Menschen auf vielerlei Art „vom Leib“ hältst das die wiederum verletzt, verstört und sie dir aus dem Weg gehen. Dann hast du deinen Ruf als „etwas schwierig“ auch weg. Klar, wenn dir dann Menschen nicht mit offenen Armen entgegen gehen. Du strahlst den „Stacheldraht“ um dich herum aus.

Die Vorteile

Für viele Berufe sind diese überaus empfindlichen Sinne ein grosser Pluspunkt. Wer über das absolute Gehör verfügt kann sehr schnell selbst eine anspruchsvolle Melodie fehlerfrei nachsingen oder ein Instrument nach Gehör lernen. Noten werden da fast schon als lästige Zumutung empfunden. Ein Dirigent mit dem absoluten Gehör, hört jeden kleinsten Fehler, jede Unstimmigkeit.

Auch Maler, Bildhauer, Architekten, Sommeliers und Köche profitieren

von ihren ausgeprägten Sinnen.

Wer über diese hochsensiblen Sinne verfügt hat sehr oft eine ausgeprägte Vorstellungskraft und weiss instinktiv was zusammenpasst und was nicht. Wie etwas aussehen soll oder aussehen wird. Je nachdem welche Sinnesorgane die grösste Ausprägung haben, sind die Interessen unterschiedlich gelagert.

Sind Hochsensible automatisch überaus empathisch?

Teilweise, aber nicht immer. Die stärker ausgeprägten Sinnesorgane können eine überdurchschnittlich hohe Empathie beinhalten, müssen aber nicht. Im Gegenteil, können Hochsensible sehr harsch, ruppig und nicht einfühlsam mit anderen Menschen umgehen. Sie haben Mühe sich auf andere einzulassen und deren Bedürfnisse neben den eigenen zu berücksichtigen.

Ich hatte viel mit Künstlern zu tun und bemerkte, dass sie echte Mimosen sein können, die daneben mit anderen alles andere als sensibel umgehen.

Das kann in einen sehr ungesunden Egoismus mit narzisstischen Zügen ausarten. Nachbarn und eigene Familie dürfen sich kaum mehr bewegen, denn alles wird als persönliche Beleidigung und als störend empfunden. Die eigenen Bedürfnisse stehen dann so im Vordergrund, dass es in ein sehr rücksichtloses und unempathisches Verhalten ausartet.

Hochsensibilität ist eine Form der Hochbegabung. Es ist oft zu sehen, dass Hochbegabte gerade im sozialen Verhalten auffällig sind durch die mangelnde Empathie. Hochsensibilität bedeutet nicht automatisch, dass eine hohe Empathie vorhanden ist.

Herausforderungen

Die grösste Herausforderung ist es zu erkennen, dass der Rest der Menschheit nicht hochsensibel ist. Dass diese Menschen gar nicht nachvollziehen können wie sich das Leben als hochsensibler Mensch anfühlt. Es kann auch niemand nachfühlen wie es ist Migräne zu haben, wenn nicht einmal leichte Kopfschmerzen bekannt sind. Genau so können sich Hochsensible nicht vorstellen wie sich das Leben der nicht hochsensiblen Menschen anfühlt. Hier kann nur durch eine klare und anschauliche Kommunikation eine Brücke gebaut werden.

Ruheoasen

Eine weitere Herausforderung ist es zu akzeptieren, dass mehr Ruheoasen gebraucht werden um sich von allen Reizen zu erholen. Wieder in seine Mitte zu finden. Wie das genau aussieht ist unterschiedlich. In der Natur, an einem Fluss, Bewegung, Sport in der Meditation oder in der Malerei oder Musik. Was tut dir als Hochsensible gut? Wie kannst du dir das in dein Leben einbauen? Dies sind wichtige Fragen.

Shopping-Center waren für mich schon immer eine Herausforderung und sie ermüden mich schnell. Je älter ich werde, je mehr merke ich das. Obwohl es in Städten auch laut und «wild» zu und hergeht macht mir das persönlich weit weniger Probleme. Nicht dass ich mir vorstellen kann mitten in einer turbulenten Stadt zu leben. Das wäre mir dann doch zu viel Stadt.

Die eigene Berufung finden

Oft sind hochsensible Menschen auch vielbegabt. Was nicht zutrifft, dass hochsensible Menschen automatisch introvertiert sind. Es gibt genügend hochsensible Menschen, die extravertiert sind und die Gesellschaft von andern brauchen. Einfach gut dosiert um sich wieder zu erholen. Die grosse Gefahr ist dann, dass die Hochsensibilität nicht wahrgenommen oder ernst genommen wird.

Ich kann dir nur empfehlen dich selbst zu beobachten. Was begeistert dich, was machst du super gerne und welche Interessen ziehen sich wie ein roter Faden durch dein Leben. Durch diese Aspekte kannst du ganz gut herausfinden was dich erfüllt. Ob du dies dann beruflich ausübst oder als Hobby ist ganz individuell. Einen Beruf zu erlernen, ein Studium zu absolvieren heisst noch lange nicht, dass es das ist was dich erfüllt.

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Ist jeder Mensch ein Coach?

Ist jeder Mensch ein Coach?

Die Antwort ist ganz klar: Nein! Bist du Zahnärztin, weil du jemandem in den Mund schauen und erkennen kannst ob das Zahnfleisch entzündet ist, Zahnstein vorhanden ist oder sich eventuell die Karies am Zahn zu schaffen macht? Wenn du das kannst ist das super! Doch das alleine genügt nicht um dich Zahnärztin zu nennen und eine Behandlung durchzuführen. Noch nicht einmal Dentalhygienikerin. Auch wenn du einen Tipp geben kannst, was zu tun ist, bist du keine Zahnärztin.

Heute scheinen es nur noch Coaches, Beraterinnen und Mentorinnen zu geben. Klar, sich so zu nennen ist sehr einfach. Du brauchst dafür absolut nichts vorzuweisen. Ausser teilweise gekauften oder geschenkten Kundenfeedbacks. Ja, viele der super tollen Testimonials sind Fake. Das macht es für interessierte Kundinnen und Kunden natürlich schwierig eine Entscheidung zu treffen.

Wer am meisten verspricht ist gut?

Ein Coach unterstützt dich dabei deine Ergebnisse ohne unnötige Umwege zu erzielen

Ein Coaching ist in der Regel ergebnis- und lösungsorientiert. Was bedeutet das genau?

Ergebnisorientiert: Du stehst in einer Stadt am Bahnhof und willst nun ein Taxi das dich zu deinem Hotel bringt. Das Ergebnis der Fahrt ist es, an deinem Ziel, dem Hotel anzukommen. Das bitte auf dem schnellsten Weg und ohne extra gemachte Umwege um den Zähler zu füttern.

Lösungsorientiert: Eine neue Baustelle wurde eben eröffnet und der gewählte Weg geht nicht oder eine spontane Demo findet statt oder ein Unfall versperrt die Strasse. Nun liegt es am Taxifahrer dieses Problem zu lösen. Kennt er sich gut aus, kann er die nächstbeste Route wählen. Ist er neu in der Stadt und unerfahren, wird die Fahrt länger und somit für dich teurer.

Du erwartest also, dass sich der Taxifahrer in der Stadt und Umgebung auskennt, du dich mit ihm verständigen kannst und er fairerweise die kürzeste Route wählt. Kennst du dich in der Stadt nicht aus, kannst du dem Taxifahrer einfach nur vertrauen und hoffen, dass er weiss was er macht und nicht extra viele Umwege fährt.

Der Unterschied zum Taxi? Du fährst!

Ein Coach kutschiert dich nirgends hin. Hast du noch keine klare Vorstellung was dein Ergebnis sein soll, wird er oder sie dich dabei unterstützen zu erkennen welches Ergebnis du brauchst/willst. Du denkst das klingt verrückt? Der Wunsch nach einer Veränderung ist oft vorhanden. Doch WELCHE Veränderung mit welchem Ergebnis ist vielfach nicht so glasklar. Wir haben verlernt eine klare Vorstellung zu haben von dem was wir wollen. Dieses innere Wissen wird immer mehr überlagert von dem was von uns erwartet wird. Da kann es vorkommen, dass sehr viele, innere Konflikte einem klaren Wunsch nach einem Ergebnis und entsprechenden Zielen im Weg sind. Was für dich ein Vorteil ist, kann für jemand anderen ein Nachteil sein. KANN, muss nicht. Doch nur schon diese Möglichkeit des „kann für jemanden ein Nachteil sein“ hält viele Menschen davon ab, ihre Ziele und super Ergebnisse anzustreben. Wie ist das bei dir?

Die Krux am Coaching-Business

Weiter oben habe ich erwähnt, dass alle Berufe erlernt werden müssen. Entweder durch Ausbildung und Weiterbildung oder ein Studium und zusätzliche Weiterbildungen. Klar, alleine das garantiert dir noch nicht, dass ein Automechaniker dein Auto auch fachgerecht repariert. Es bedeutet auch nicht, dass eine Friseurin mit Grundausbildung und ohne Weiterbildungen dich optimal betreuen kann. Doch immerhin ist ein gewisses Wissen und Können da.

Anders ist das bei Coaches. Die Bezeichnung „Coach“ ist nicht geschützt. Du kannst dich jederzeit Coach und/oder Coaching-Experte für irgendetwas nennen. Heute ist ja alles irgendwie Coaching und es ist schwer die Übersicht zu behalten. Gute Coaches versprechen dir gar nichts. Schon gar nicht, dass du in kürzester Zeit, aus dem Nichts heraus Erfolge feierst, für die andere mehrere Jahre brauchen. Das ist zutiefst unseriös und unethisch. Dennoch ist genau das sehr oft anzutreffen.

Ein Coach, der als einziges Mittel seines Scheiterns den Satz „du bist eben nicht coachbar“ benutzt, ist kein Coach. Jeder Mensch ist coachbar, wenn er psychisch gesund ist (ohne Psychopharmaka) und für seine klaren Ergebnisse ein Coaching will. Nicht jede Methode und Ausrichtung eines Coaches passt zu einem Menschen und seinen erwünschten Ergebnissen. Nicht jeder Coach passt menschlich zu einem Coachee. Das bedeutet nicht, dass jemand nicht zu coachen ist und gute Ergebnisse erzielen kann. Es liegt am Coach ehrlich zu sein, wenn seine Methoden nicht zu deinen erwünschten Ergebnissen führen.

Die richtige Ausbildung zu finden war schwer

Als ich mich dazu entschloss eine Coaching-Ausbildung zu machen habe ich lange nach einer seriösen und guten Schule gesucht bis ich fündig wurde. Mein Vorteil war es, dass ich durch die Kinesiologie wusste was es braucht um wirklich in eine Veränderung zu kommen.

Der Preis einer Schule sagt leider nichts über ihre Qualität aus. Schöne Broschüren und grosse Versprechungen nutzen nichts. Wenn du wissen willst, welche Coaching-Ausbildungen ich gemacht habe klicke hier.

Ich habe mir zwei Jahre Zeit gelassen um für mich die richtige Ausbildung zu finden. Mit dem dreifach wisschenschaftlich validierten „St.Galler Coaching Modell (SCM)®“ der 5-Dimensionen habe ich gefunden was ich suchte. Systemisches Wertecoaching das ergebnis- und lösungsorientiert arbeitet. Das nicht nur an der Oberfläche stattfindet, sondern in der Tiefe Veränderung ermöglich.

Genau das Gleiche gilt eben für Coaches. Auch wenn ein Coach eine Ausbildung gemacht hat, kommt es darauf an, an welcher Schule. Ist die Schule ECA oder ICI zertifiziert oder nicht? Das hilft schon ein Stück weiter. Welche Erfahrungen aus Beruf und Leben bringt er mit? Eine Schule alleine macht es nicht aus. Was ist der berufliche Werdegang? Welche Erfahrungen wurden selbst gemacht? Alle diese Punkte geben dir eine Information darüber, ob es passen kann.

Wie findest du deinen Coach?

In welchem Bereich willst du klare Ziele erreichen und positive Ergebnisse erzielen?

Es gibt zwei Hauptbereiche: Business-Coach und Life-Coach

Business-Bereich: Resilienz-Coachs, Marketing-Coach, Executive-Coach, Erfolgs-Coach, Instagram-Coach, Linkedin-Coach, Positionierungs-Coach, Krisenmanagement-Coach, Karriere-Coach, Mindset-Coach, Money-Coach, Bewerbungs-Coach, Online-Business-Coach, Facebook-Coach, Sales-Funnel-Coach, Online-Marketing-Coach und so viele mehr. Schlussendlich geht es um klare Business-Themen.

Life-Coach: Depression, Brunout, Beziehungen, Familie, Lebenskrisen, Resilienz, Orientierung, Resilienz stärken und mehr. Es geht um allgemeine Lebensthemen.

5 Tipps wie du deinen passenden Coach findest

Schau dir die Website der Coachs an. Wer passt vom Angebot her zu deinem Thema?

Verfolge die Blogbeiträge, falls es solche hat. Spricht dieser Mensch deine Themen an?

Findest du auf Facebook, Linkedin, Instagram, Pinterest, Xing, Twitter, youtube oder sonst einer Plattform etwas über diesen Coach?

Nimm das Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs an. Damit verpflichtest du dich zu nichts. Könnte dieser Mensch zu dir passen? Fühlst du dich bei diesem Gespräch wohl oder nicht?

Lass dich von den vielen Angeboten nicht beirren. Nimm dir Zeit deine Entscheidung zu treffen. Denn es geht dabei um den wichtigsten Menschen in deinem Leben: DICH!

Der Gastbeitrag von Caroline Otzelberger „Warum du bei Hochpreis-Coachings vorsichtig sein solltest“ gibt dir noch mehr Infos auf was du schauen kannst. Sie schreibt hier toll, was ich selbst unterschreiben kann.

Nutze deine zweite Chance!

Nutze deine zweite Chance!

Ja, ja, es wird so viel geschrieben „du hast nur eine Chance für den ersten Eindruck, vermassle sie nicht“. Das ist Müll, wirklich. Wenn nur immer die erste Chance die Einzige wäre, dann wären viele Beziehungen nie entstanden und viele gute Deals nie abgeschlossen worden. Sind wir ehrlich „das erste Mal“ kann ganz schön schief gehen! Darum nutze deine zweite Chance und überhöre alles andere. Kreiere dir deinen super Glanzauftritt bei der zweiten Chance und du gewinnst.

Es ist doch einfach so: Immer genau dann, wenn dir etwas wirklich so richtig, richtig super wichtig ist wirst du oft unglaublich nervös. Das stresst und das Ende vom Ganzen – es geht schief! Ist dir das auch schon passiert? Ich denke schon! Weisst du, solche Situationen habe ich auch einige erlebt. Wichtig ist nur, dass du nicht gleich im Boden versinkst, sondern dir eine zweite Chance kreierst. Das ist die beste Methode eine vergeigte, erste Chance zu überschreiben. Das negative Programm positiv überschreiben wie bim Computer. Unsere Hirne sind ja super Computer, darum funktioniert es auch.

Was wäre für dich am ersten Arbeitstag an einer neuen Stelle der absolute Obersupermega-Gau der dir passieren kann? Ja, ich gebe dir einen kurzen Moment Zeit um dir das zu überlegen.

Mein absoluter Obersupergau

Und ey, wenn ich dir das erzähle – NICHT lachen! Der Morgen an meinem ersten Arbeitstag: Ich wachte auf und fiel vor Schreck fast in Ohnmacht – verschlafen! Stromausfall in der Nacht und der Wecker war ausser Betrieb. Ich war Turbo massig innerhalb von einer Sekunde von Null auf Hundert – schafft kein Ferrari! Dann ging es in meinem Kopf rund und mein Magen rebellierte fröhlich. Die Gedanken schossen wie ein wild gewordener Wespenschwarm durch meinen Kopf. Ein sehr ungesunder Start!

STOP! Vernunft und Klarheit daher zum Teammeeting!

Nur schon der Gedanke „jetzt mal vernünftig nachdenken“ und dabei die Füsse fest auf den Boden stellen hilft dir weiter. Es holt dich sehr schnell aus der Spirale von negativen Gedanken und dem dazu passenden Kopfkino. Du kommst sehr schnell aus dem emotionalen Sturm in die sachliche Nüchternheit. Genau das ist jetzt wichtig!

Es war klar, innerhalb von 30 Minuten schaffte ich es nicht mich fertig zu machen und pünktlich anzukommen. Der Weg alleine benötigte schon 40 Minuten und war häufig von Staus gesegnet. Es gab nur eine vernünftige Handlung: Anrufen und die Lage klären! Bähhhh – kein Bock! Am liebsten den Kopf unter die Decke stecken und bitte Weltuntergang oder sonst was Praktisches liefern. Ich fühlte mich richtig, richtig mies.

Mut und Leichtigkeit Anmarsch!

Je peinlicher eine Situation ist, je mehr brauchst du jetzt Selbstvertrauen. Denn peinlich alleine ginge ja noch, den inneren Schweinehund überwinden und das Richtige auch wirklich tun ist die Anstrengung. Die Erkenntnis alleine hilft wenig, wenn du sie nicht umsetzen kannst. Kurz überschlagen was das Schlimmste ist das dir passieren kann hilft. Dir die ganze Szene in einer Komödie vorzustellen mit dir als Protagonistin gibt Heiterkeit. Klingt unglaublich, doch es wirkt. Denn unser Hirn wendet sich gerne etwas Amüsantem zu.

Glaub mir, Selbstvertrauen war in diesem Moment echt nötig! Warum? Ich wurde der gesamten Geschäftsleitung vorgestellt. Yep, die Zusammenarbeit mit diesen Herren gehörte zu meinem neuen Job. Ich rief an, klärte gut gelaunt (ich staune immer noch darüber) die Situation und dass ich eine Stunde später da bin. Volles Verständnis auf der anderen Seite und kein Problem. Zusammen gelacht und ja, kann einfach passieren.

Wie war denn nun mein Start?

Fröhlich war mein Start! Ich konnte ja selbst darüber lachen. Bekannt war ich auch gleich im ganzen Unternehmen. Es gibt einfach Sachen die gehen wie ein Turbo-Lauffeuer durch einen Betrieb. Egal wie gross das Unternehmen ist! Ausserdem hatte ich genügend Zeit um entspannt in den Tag zu starten. Das war ein grosser Vorteil. Denn abgehetzt und am Rand eines Nervenzusammenbruchs hinterlässt niemand einen guten und professionellen Eindruck!

Was mich aber wirklich erstaunte: Ich erhielt sehr viel Anerkennung und Wertschätzung dafür, dass ich anrief, die Lage klärte und eine Zeit angab die ich einhalten konnte. Ja, ich hätte mich einfach krankmelden können. Dann hätte ich mir die peinliche Situation erspart. Durch mein souveränes Verhalten habe ich aber bewiesen, dass ich Fehler eingestehen kann und vertrauenswürdig bin. Das war mir bei meinem Entscheid anzurufen gar nicht bewusst.

Wie blieb ich in den Köpfen?

Als richtig mutige Frau, die auch schwierige Herausforderungen gelassen meistert! Dass ich am ersten Arbeitstag verschlafen hatte rückte komplett in den Hintergrund. Die mutige Handlung in einer Situation, welche vielen den kalten Angstschweiss auf die Stirne treibt bleibt in der Erinnerung der Menschen haften. In einem Betrieb mit sehr hohem Männeranteil war das ein riesiger Vorteil für mich. Denn genau mit denen hatte ich es vorwiegend zu tun. Ich musste mich ab der ersten Sekunde bei den Männern nicht mehr beweisen, ich hatte das ganz unfreiwillig schon.

Ich hatte es in meiner Karriere immer mit überwiegend vielen Männern aller Hierarchiestufen zu tun. Das ist noch heute mein grosser Vorteil. Denn ich kenne ihre Spielregeln. Die unterscheiden sich gewaltig von denen der Frauen! Kennst du als Frau in einer Führungsperson diese männlichen Spielregeln nicht, bringt dich das an den Rand der Verzweiflung. Du powerst dich aus und wirst dennoch immer wieder an die Wand gedrängt und übergangen. Kennst du ihre Spielregeln nicht, wirst du schlichtweg nicht ernst genommen. Du denkst du kannst mit Knowhow, brillanten Ideen und Engagement punkten? Vergiss es einfach! Entweder du zeigst „Eier“ (wir Frauen haben davon sehr viel mehr als Männer) oder du verlierst das Spiel.

Nutze deine zweite Chance!

Egal was passiert, es bringt nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Mag sein, dass du die Chance für deinen perfekten, ersten Eindruck vermasselt hast. Ja, das kann vorkommen, weil wir Menschen sind! Doch, du kannst einen miesen Auftritt in einen riesigen Vorteil für dich verwandeln. Ein wichtiger Aspekt von Mut ist dein Selbstvertrauen, um mit jeder Situation klar zu kommen.

Vielleicht dauert es eine Weile bis du deine zweite Chance schaffen kannst aber sie wird kommen! Du kannst eine Präsentation versemmeln, ein Kundengespräch vergessen oder was auch immer. Ja, auch einem Kunden Kaffee über seine Kleidung kippen oder, oder, oder. Weisst du was? Du kannst das wieder hinbiegen wenn du gelassen bleibst in jeder Situation. Wie das geht habe ich dir oben beschrieben. Es wirkt wirklich!

Falls du für deine zweite Chance lieber Unterstützung hast, dann schreibe mir und melde dich für dein kostenloses Gespräch mit mir an.

Die Zauberfrage für deinen Erfolg

Die Zauberfrage für deinen Erfolg

Was wäre, wenn…

Wie lebst du jetzt? Kämpfst du gerade gegen Windmühlen, fühlst dich ausgelaugt und deprimiert oder läuft alles ganz fluffig?

Ich arbeite mit so vielen, tollen Frauen zusammen die ihr Business erfolgreich machen wollen. Spass haben wollen an dem was sie tun und damit unverschämt gut zu verdienen. Das ist eine wirklich sehr persönliche Interpretation. Was bedeutet für dich unverschämt gut verdienen?

Wenn der Erfolg ausbleibt

Arbeiten, sich abmühen, Energie, Zeit und Geld investieren, hoffen und dann – nichts! Genau das erleben so viele Frauen. Scheitern ist ein Tabuthema mit dem niemand hausieren geht. Sie leiden lieber still und hoffen, dass sich mit harter Arbeit das Blatt wendet. Ich höre Sätze wie: „Ich schaffe es einfach nicht“ oder „ich bin total überfordert“ wahlweise auch „ich habe zu wenig Fokus, ich weiss nicht wie Erfolg geht, ich bin zu sensibel um erfolgreich zu sein“.

Mythen über Erfolg

Arbeite hart

Seit wann waren Menschen durch harte Arbeit erfolgreich? Schau einmal genau hin und du erkennst: Fast nie! Hart gearbeitet haben nur diejenigen, die dafür schlecht bezahlt wurden. Sie waren davon so erschöpft, dass sie keine Ideen mehr hatten wirklich gut zu verdienen. Sie hatten keine Lebensfreude mehr und verloren ihren Lebenssinn. Harte Arbeit bedeutete körperlich anstrengende Arbeit. Wie sind heute diejenigen bezahlt die körperlich anstrengende Arbeit verrichten? Immer noch schlecht im Verhältnis zu dem was sie leisten.

Viel zu arbeiten ist etwas ganz anderes als hart zu arbeiten. Arbeitest du viel in einer Umgebung die dir nicht gut tut, mit Menschen die fies sind, fühlt es sich hart an. Auch wenn du einer Arbeit nachgehst, die dir absolut keine Freude macht, weil sie dich nicht erfüllt. Dann fühlt es sich auch hart an, das ist so.

Hart zu arbeiten macht dich nicht erfolgreich. Fühlt sich deine Arbeit hart an, ist es Zeit für dich etwas zu verändern. Denn es raubt dir deine Lebensfreude, deine Energie und die Chance wirklich gut zu verdienen. Du dümpelst nur lustlos vor dich hin und wartest darauf, dass sich etwas ändert. Vergiss es, das funktioniert leider nicht!

Wenn es das Richtige ist, bist du automatisch erfolgreich

Pustekuchen! Dein Business kann für dich so richtig dein Herzensbusiness sein, hast du innere Blockaden auf Erfolg, hindern die dich daran erfolgreich zu sein. Da kannst du den dreifachen Rittberger rückwärts machen, durcharbeiten, Ideen umsetzen und es passiert – nicht viel.

Stellst du fest, dass du dich einsetzt bis zur Erschöpfung, deine anderen Bedürfnisse ausblendest und nur noch für dein Business arbeitest und nichts läuft, schau genau hin! Hol dir externe Unterstützung die dir zu erkennen hilft, was du nicht sehen kannst. Eine fette Blockade hat den berühmten Harry Potter Mantel über sich geworfen um nicht gesehen zu werden. Jedenfalls von dir nicht gesehen zu werden. Denn du hast sie selbst einmal errichtet als Schutzwall. Damals war dieser ok für dich. Heute hindert er dich daran vorwärts zu kommen.

Du musst…. um erfolgreich zu sein

Ja klar, du musst die richtige Mail-Liste haben, Werbung schalten, sichtbar sein, die richtigen Kanäle bedienen, das passende Marketing aufbauen und betreiben, Online-Programme kreieren, mehr Wissen anhäufen und noch vieeel mehr. Doch stimmt das wirklich?

Ok, all das kann dir dabei helfen erfolgreich zu sein. Doch es nützt dir gar nichts, wenn in dir die Überzeugung regiert „ich darf nicht erfolgreich sein“. Weil dann etwas ganz Schlimmes passiert. Weil du irgendwann negative Erlebnisse mit Erfolg hattest oder jemand in deiner Ahnenreihe. Ja, negative Erlebnisse werden bis zu vier Generationen weitervererbt. Inklusive Verhaltensmuster, das dich genau davor bewahrt erfolgreich zu sein. Tja, was denkst du was dir hilft, genau das hinter dir zu lassen, wenn du nicht mal weisst WAS das ist? Dir Unterstützung holen damit du es erkennen kannst!

Was wäre, wenn…

Diese Frage bringt dir Klarheit, wenn du gerade an einem Punkt stehst an dem du nicht weiter kommst. Es ist eine Frage, die wichtig ist. Finde deine Antworten auf „was wäre, wenn…“. Ich gebe dir einige Beispiele aus den Coachings mit meinen Klientinnen, die immer wieder Thema sind.

Darunter hast du drei Fragen dazu, die dich weiterbringen.

  • Was wäre, wenn du unverschämt viel Geld verdienst?
  • Was wäre, wenn dich andere verstehen?
  • Was wäre, wenn du sichtbar bist?
  • Was wäre, wenn du von Kundschaft überrannt wirst?
  • Was wäre, wenn sich das Problem XY in Luft auflöst?
  • Was wäre, wenn du deine Ziele wirklich erreichst?
  • Was wäre, wenn dich dein Mann mehr unterstützt?
  • Was wäre, wenn du mutiger bist?
  • Was wäre, wenn du egoistischer bist?
  • Was wäre, wenn diese Angst nicht mehr da ist?
  • Was wäre, wenn du glücklich bist?
  • Was wäre, wenn du deine Träume lebst?
  • Was wäre, wenn du klar organisiert und strukturiert bist?

Was wäre, wenn du deine klare Positionierung findest?

  1. Wie würde dein Leben dann genau aussehen und sich anfühlen?
  2. Was würde sich verändern?
  3. Was wäre dann das Schlimmste das passieren kann?

Die Angst vor Veränderung

Veränderungen sind immer da. Manchmal nur klein, manchmal richtig, richtig gross.

Gerade Frauen haben sehr viel Angst davor, was sie verlieren könnten, wenn sie mit ihrem Business oder im Business erfolgreich sind. Ganz tief in ihnen sitzt die Angst, dass sie durch diesen Erfolg Unglück erleben. Dass sie anderen schaden, dass sie voll egoistisch werden, dass sie sich zur Rabenmutter entwickeln, dass sich der Mann damit nicht abfinden kann, dass ihre Freunde sie als hochnäsig einstufen, dass es ihnen einfach nicht zusteht.

Frauen haben meistens die Angst davor sich durch die Erfüllung ihrer Wünsche schuldig zu machen und dafür bestraft zu werden. Was wäre für dich das Schlimmste das passieren kann? Was wäre für dich eine fiese Strafe?

Was du glaubst, ist

Das was du von dir und der Welt glaubst, erlebst du. Sehr gut, wenn du dir darüber bewusst bist oder wirst was du glaubst. Das kannst du ansehen und dich fragen ob es wirklich so ist. Sobald du dir über etwas bewusst wirst, kannst du entscheiden was du damit tun willst.

Wir haben unglaublich viele Glaubensmuster über uns und die Welt in uns. Ups, ich habe gerade bemerkt, dass ich die Welt in uns an Stelle um uns geschrieben habe. Doch die Welt in uns stimmt viel mehr. Denn in unseren inneren Bildern, Gedanken und Mustern entsteht die Welt die wir erleben.

Viele davon so harmlos, dass wir sie übersehen. Es sind viele Positive dabei, die dich vorwärts bringen und dann sind die Negativen dabei, die dich ausbremsen.

Dein Leben ist eine Diashow

Du bist wie eine Diashow oder eine Filmvorführung. Auf der Leinwand erscheint nur der Film, der eingelegt ist oder das Dia, das gerade an der Reihe ist. Ok, ich frage mich gerade ob du noch weisst was ein Dia ist. Egal, denn legst du den Film „Spiel mir das Lied vom Tod“ ein, wird der abgespielt und nicht „Pretty woman“. So lange du nicht weisst, dass du den Film wechseln kannst, schaust du dir den falschen Film an.

Ich weiss an dieser Stelle haargenau von was ich schreibe. Ich hatte in meinen Urtiefen den fiesen Satz: „Ich will nicht sichtbar sein“. Pffff, was denkst du wie erfolgreich ich damit war? Du darfst dreimal raten. Bingo, nicht besonders! Im Verhältnis dazu was ich arbeitete und investierte war es direkt unterirdisch! Da half alles Wissen und umsetzen und arbeiten und noch mehr schuften nicht viel. Ich arbeitete also mit einem Coach und siehe da, es kann so einfach sein!

So ist es mit deinem Leben. Du bist so lange im falschen Film gefangen, bis du einen neuen Film auswählst und auf „Start“ drückst.