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Darum fällt ausmisten so schwer und wie es leichter wird

Es kommt der Moment, wo es Zeit ist etwas ziehen zu lassen, wegzugeben und Platz für Neues zu schaffen. Das fällt manchmal verflixt schwer und du schiebst es immer wieder vor dir her. Warum dir ausmisten schwer fällt und wie du es dennoch schaffst, erfährst du hier.

Dieses Jahr ist bei mir das grosse Aussortieren angesagt, weil ich bald ich eine kleinere Wohnung ziehe. Doch vorher heisst es Ärmel hochkrempeln und ausmisten. Ich habe definitiv keine Lust, alles mitzuschleppen, was keiner mehr braucht.

3 Tipps mit System das Ausmisten starten

Anstatt einfach einmal loszulegen, habe ich dir hier drei Tipps, mit denen du die Übersicht behältst und das Chaos meisterst, das entsteht.

1. Das drei Schachteln Prinzip hilft die Übersicht zu behalten

Es gibt ganz viel, was dir sicherlich auch leicht fällt einfach so wegzugeben. Verkaufen, verschenken oder ab damit in den Müll. Diese drei Schachteln helfen dir schon ganz gut, alles erst einmal zu sortieren. Was ist nun mit dem, was du behalten willst? Das braucht keine separate Kiste, ausser du stehst kurz vor dem Umzug. Dann macht es durchaus Sinn, eine Schachtel gleich zu beschriften, mit dem was drin ist.

Beginne mit dem, was dir leichtfällt, weil es dich sowieso schon lange nervt und im Weg herum liegt oder steht.

2. Verschenken oder verkaufen – so entscheidest du leichter

Klar, alles hat einmal gekostet, als du es gekauft hast. Vielleicht hast du echte Designerstücke, die den Wert behalten und da ist es klar, dass du die verkaufst. Möbel und Geräte, die noch einwandfrei sind, lassen sich auch gut verkaufen.  

Doch vieles von den ganzen Gegenständen, Kleidern und Schuhen hat heute einfach nicht mehr viel Wert aber es kostet einiges an Aufwand, wenn du es verkaufen willst. Die Frage ist einfach: Hast du die Zeit und die Energie, jedes einzelne Stück zu verkaufen oder gewinnst du schlussendlich mehr, wenn du es verschenkst? Ich habe viel verkauft und weiss, welcher Aufwand dahintersteckt.

3. So hältst du das Chaos in Grenzen

Ausmisten bedeutet ja, alles hervorzukramen und in die drei Schachteln zu tun. Dann vermischt sich das, was wegkommt natürlich mit dem, was bleiben soll. Manchmal sieht das dann schon nach einem «Schlachtfeld» des puren Chaos aus. Vor allem, wenn das, was du behalten willst auch noch herumsteht und liegt.

Leichter fällt es dir, wenn du dir ein zeitliches Limit setzt und dann gleich alles weggibst, was du nicht behalten willst. Entweder am gleichen Tag in die Entsorgung oder eben verschenken. Was weggeworfen wird, habe ich sogleich zur Entsorgung gefahren. Die schönen Sachen habe ich ins Brockenhaus gebracht und da herrschte Freude.  

Wenn du sofort fotografierst und online ausschreibst, was du verkaufen willst, ist auch das schon erledigt. Du musst nicht mehr daran denken.

Was ich behalte, kommt getrennt von den drei Schachteln in ein Regal. Ich behalte das, was ich sowieso immer wieder nutze aber nicht in der Wohnung haben will. Das hat im Kellerregal Platz, weil alles andere, das wegkommt, in den Schachteln ist. Zwei der Schachteln kommen ja gleich weg und es macht dir Freude zu sehen, wie du immer mehr Platz gewinnst.

Erinnerungen und Emotionen sortieren

Der echt schwierige Teil beim Ausmisten ist es die Dinge, mit denen du Erinnerungen und somit Gefühle und Emotionen verbindest, loszulassen. Es ist nicht der Gegenstand, es sind die Erinnerungen, welche dich an etwas festbinden. Das ist völlig normal und der eigentliche Grund, warum viele Menschen das Ausmisten so gerne vor sich herschieben.

Du hängst oft Sachen, die anderen wenig bedeuten. Briefe, Fotos, der erste Strampler deines Kindes, Spielsachen und Spiele oder dieses Kaffeeservice deiner Oma. Vieles davon hängt mit Erinnerungen fest an die Vergangenheit.

Das hält dich an etwas fest

Du hängst an einigen Sachen und es kann sehr schmerzhaft sein, dich davon zu trennen. Natürlich wegen den Erinnerungen mit allen Emotionen und Gefühlen, die da dranhängen. Das heisst emotionale Anbindung. Du bist an Sachen durch die Erinnerung emotional angebunden.

Manchmal sind es Sachen von schönen Momenten und Erinnerungen an Menschen, die nicht mehr in deinem Leben sind. Meistens aber sind es Verbindungen zu unerfüllten Träumen, Wünschen oder nie umgesetzten Plänen, die es schwer machen, dich von etwas zu trennen. Es ist auch unangenehm, ein Pflaster abzureissen. Dennoch tust du es, weil es überflüssig geworden ist.

So machst du dir klar, was dich emotional anbindet

Wenn du dir bewusst machst, was dich denn an etwas festhält, kannst du dich entscheiden, ob das jetzt noch wichtig ist. Es hält dich nicht mehr gefangen.

  1. Was «verliere» ich, wenn ich das weggebe?
  2. Verliere ich das wirklich?
  3. Welche Träume, Wünsche oder Hoffnungen haben sich damals nicht erfüllt?
  4. Ist das heute noch wichtig?
  5. Wenn ja, warum ist das heute noch wichtig?
  6. Was brauche ich jetzt, um mich davon zu verabschieden?

Wir wollen ja so gerne glückliche Momente festhalten und machen Fotos, die wir dann doch nicht mehr ansehen. Denn die Erinnerung daran ist ja da und kann jederzeit abgerufen werden. Es ist vielmehr unsere Angst, etwas zu vergessen, keinen Halteanker mehr zu dieser Zeit zu haben, wenn wir etwas weggeben. Es stellt sich die Frage: Will ich an der Vergangenheit weiter festhängen? Habe ich mir damals die Zeit gelassen, etwas zu betrauern?

Verabschiede dich bewusst

Es gibt viele Situationen im Leben, da hast du keine Zeit, dich ganz bewusst von etwas oder jemandem zu verabschieden und zu trauern. Sei es eine Wohnung, ein Job, ein Teammitglied, eine Geschäftsidee oder Freundschaften die zerbrechen.

Wenn dir jetzt Sachen in die Finger kommen von damals, kannst du dich bewusst verabschieden. Das dauert nicht so lange, wie du es schon mit dir herumträgst. Wenn du dir die Fragen von oben stellst, klärst du etwas für dich, für das vorher keine Zeit war.

Stellst du fest, dass da noch immer ein richtig grosser Schmerz vorhanden ist, macht es Sinn, dies mit einer Therapeutin oder einem Life Coach anzuschauen, damit diese Verletzung von damals heilen kann. Sonst schleppst du es noch lange mit dir herum und ja, es beeinflusst dein Leben, ohne dass es dir bewusst ist. Es ist dann dieser «Sand im Getriebe», der dich immer wieder ausbremst.

Ich wünsche dir ganz viel Elan, deine Räume und somit dein Leben zu entrümpeln!

Wenn du gerade im Thema Neuorientierung und Veränderung bist, hilft dir dieser Artikel weiter.

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